Iran und Venezuela kommen sich näher | Aktuell Welt | DW

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Bei einem Besuch von Venezuelas Staatschef Nicolás Maduro im Iran haben beide Länder ein Kooperationsabkommen geschlossen, das 20 Jahre gültig sein soll. „Ich glaube, dass zwischen uns beiden eine unzerstörbare Freundschaft für die Zukunft unserer Völker wachsen wird“, sagte Maduro anschließend an den iranischen Präsidenten Ebrahim Raisi gerichtet. Auch Irans oberster Führer Ajatollah Ali Chamenei empfing Maduro, wie auf einem Video zu sehen ist.

Ihre Zusammenarbeit vertiefen wollen der Iran und Venezuela unter anderem in den Bereichen Energie, Finanzen, Verteidigung und Lebensmittelproduktion. Ab Mitte Juli soll es eine neue Flugverbindung zwischen Teheran und Caracas geben. Damit solle der Tourismus angekurbelt werden, hieß es.

„Sanktionen trotzen“

Raisi lobte insbesondere den „Widerstand“ Venezuelas gegenüber den USA. Dank der Entschlossenheit der Bevölkerung und ihrer Regierung sei es dem südamerikanischen Land nach „schwierigen Jahren“ gelungen, „den Sanktionen zu trotzen“ und dafür zu sorgen, dass seine Wirtschaft wieder wachse.

Venezuela steckt seit Jahren in einer schweren politischen und wirtschaftlichen Krise. Es fehlt an Lebensmitteln, Medikamenten und Treibstoff – obwohl das südamerikanische Land über die größten Ölreserven der Welt verfügt. Der Iran gehört zu den engsten Verbündeten der Maduro-Regierung. Die Führung in Teheran schickte zwischenzeitlich sogar mehrere Öltanker und Frachter mit Lebensmitteln nach Venezuela.

wa/ack (dpa, afp)




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