Islamischer Extremistenführer muss in Haft | Aktuell Welt | DW

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In Pakistan ist einer der mutmaßlichen Drahtzieher der Anschlagsserie von Mumbai wegen Terrorfinanzierung zu fünf Jahren Haft sowie einer Geldstrafe verurteilt werden. Dies teilte ein Anti-Terror-Gericht in der östlichen Stadt Lahore mit. Die Geldstrafe beläuft sich auf umgerechnet 650 Dollar. Der Extremistenführer Zakiur Rehman Lakhvi war am vergangenen Samstag festgenommen worden. Lakhvi wird vorgeworfen, eine Apotheke betrieben und unter anderem das dort eingenommene Geld zur Terrorfinanzierung verwendet zu haben. 

Lakhvi führte die Terrorgruppe LeT

Lakhvi gilt als einer der Anführer der verbotenen Terrorgruppe Lashkar-e-Taiba (LeT), die für die Anschlagsserie im indischen Mumbai im November 2008 verantwortlich sein soll. Dabei wurden 175 Menschen getötet, darunter 26 Ausländer und neun der Terroristen. Lakhvi wurde auch von den Vereinten Nationen als Terrorist eingestuft und nach den Anschlägen festgenommen, aber aus Mangel an Beweisen wieder freigelassen.

Terroranschlag im indischen Mumbai am 26. November 2008 - hier das Taj Mahal Hotel. 175 Menschen starben

Terroranschlag im indischen Mumbai am 26. November 2008 – hier das Taj Mahal Hotel. 175 Menschen starben

LeT soll eine von mehreren dschihadistischen Gruppen sein, die gegen indische Truppen in der umstrittenen Region Kaschmir kämpfen. Indien und Pakistan beanspruchen beide Kaschmir für sich und kontrollieren jeweils einen Teil. Indien wirft Pakistan vor, islamistische Kämpfer im indischen Teil Kaschmirs zu unterstützen. Konkret gibt es Vorwürfe, dass LeT von pakistanischen Geheimdiensten unterstützt wird. Islamabad bestreitet das. Seit der Unabhängigkeit im Jahr 1947 haben die beiden Atommächte Pakistan und Indien drei Kriege geführt, zwei davon um die Region Kaschmir.

nob/sti (dpa, ap)




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