Israel benötigt mehr Löschflugzeuge | Aktuell Nahost | DW

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Der Waldbrand war am Sonntag in den bewaldeten Hügeln westlich von Jerusalem ausgebrochen. Hunderte Menschen mussten daraufhin in Sicherheit gebracht werden.

Der israelischen Feuerwehr gelang es zunächst, den Brand einzudämmen. Starker Wind ließ die Flammen am Montag aber wieder auflodern. Binnen zwei Tagen wurden nach Angaben der Behörden bereits rund 2000 Hektar Land zerstört.

Mittelmeerländer helfen

Griechenland und auch Zypern hätten bereits zugesagt, Löschflugzeuge nach Israel zu schicken, teilte das Außenministerium in Jerusalem mit. Darüber hinaus seien noch weitere Länder mit der Bitte um Hilfe kontaktiert worden, darunter Italien und Frankreich.

Waldbrände in Israel I 15.08.2021

Das Foto entstand bei Givat Yearim

Die Ursache des Brandes ist unklar. Ermittler gehen aber davon aus, dass der Ausbruch des Feuers ein “Ergebnis menschlichen Handelns” war. Am Sonntag habe es keine Blitzeinschläge gegeben, sagte Dedi Simchi vom israelischen Feuerwehr- und Rettungsdienst. “Wir wissen nicht, ob es Fahrlässigkeit oder Leichtsinn, Absicht oder Brandstiftung war.”

Algerien meldet Erfolg

Im Norden von Algerien, wo ebenfalls heftige Waldbrände wüteten, entspannte sich die Lage derweil. Die meisten Brände seien inzwischen unter Kontrolle, erklärte ein Feuerwehrsprecher. “Sie stellen keine Gefahr mehr für die Anwohner dar.”

Durch die Brände waren in dem nordafrikanischen Land mehr als 90 Menschen ums Leben gekommen. Die Regierung in Algier geht von Brandstiftung aus. Staatspräsident Abdelmadjid Tebboune sagte betroffenen Familien finanzielle Hilfen in Höhe von jeweils einer Million Dinar (rund 550 Euro) zu.

wa/ww (afp, dpa)




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