Israelische Vertretung in Marokko eingeweiht | Aktuell Nahost | DW

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Die Zeremonie fand in der Hauptstadt Rabat im Beisein des stellvertretenden marokkanischen Außenministers statt, wie das israelische Außenministerium mitteilte. Auch ein Brief des israelischen Staatspräsidenten Isaac Herzog, der den marokkanischen König Mohammed VI. zu einem Besuch in Israel einlädt, sei übergeben worden. Demnach handelt es sich um die erste offizielle Reise eines israelischen Außenministers nach Marokko seit 2003. Lapid traf dabei auch Marokkos Außenminister Nasser Bourita.

US-Außenminister Anthony Blinken gratulierte “Marokko und Israel zur Wiedereröffnung der israelischen Vertretung in Rabat”. 

Israel und Marokko hatten sich Ende vergangenen Jahres auf die Wiederaufnahme diplomatischer Beziehungen geeinigt. Marokko folgte damit den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE), Bahrain und dem Sudan, die unter Vermittlung des damaligen US-Präsidenten Donald Trump Normalisierungsabkommen mit Israel zugestimmt hatten. Trump sicherte Marokko im Gegenzug zu, dessen Ansprüche auf die Westsahara anzuerkennen.

Es gab bereits Verbindungsbüros

Bis dahin pflegten Ägypten und Jordanien als einzige arabische Länder offizielle Kontakte zu Israel. Die meisten arabischen Staaten lehnen solche Verbindungen ab, solange der Konflikt mit den Palästinensern ungelöst ist. 

Nach Beginn des Friedensprozesses zwischen Israel und den Palästinensern hatten Israel und Marokko eigentlich bereits 1994 mit der Normalisierung ihrer Beziehungen begonnen. Damals gab es Verbindungsbüros in Rabat und Tel Aviv. Sie wurden jedoch nach Ausbruch des zweiten Palästinenseraufstands vor 20 Jahren geschlossen. Marokko fror damals die Beziehungen zu Israel wieder ein.

nob/jj (dpa, afp)




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