Israels Außenminister verhandelt in Kairo | Aktuell Welt | DW

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Der israelische Außenminister Gabi Aschkenasi traf in Kairo ein, um Gespräche über eine dauerhafte Waffenruhe Israels mit der militanten Hamas zu führen, wie er auf Twitter mitteilte. Beim Treffen mit seinem Amtskollegen Samih Schukri soll es auch um den Wiederaufbau im Gazastreifen und humanitäre Hilfe für die dortige Bevölkerung gehen. 

Ägyptischer Geheimdienstchef in Jerusalem

Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu traf derweil in Jerusalem den ägyptischen Geheimdienstchef Abbas Kamel. Sie hätten über bilaterale und regionale Themen gesprochen, teilte Netanjahus Büro mit. Nach ägyptischen Angaben plant Kamel auch Gespräche mit der Palästinenserführung in Ramallah und der Hamas im Gazastreifen.

Ägyptien Präsident Abdel Fattah al-Sisi

Ägyptens Präsident Abdel Fattah al-Sisi erntet Lob für seine Vermittlung im Nahost-Konflikt (Archivbild)

Ägypten hatte die seit 21. Mai geltende Waffenruhe im jüngsten Konflikt vermittelt und trat vorher schon mehrfach als Mediator auf. Entscheidend sind dabei auch die Beziehungen zur Hamas. Ägypten hatte Israel als erstes Land der arabischen Welt im Jahr 1979 anerkannt. Ägypten kontrolliert zudem den einzigen Grenzübergang in den dicht besiedelten Gazastreifen.

US-Präsident dankt Ägypten

Das ägyptische Außenministerium sprach von “unerbittlichen und andauernden Bemühungen, um Schritte zur Herbeiführung des Friedens wiederzubeleben”. Die Regierung von Präsident Abdel Fattah al-Sisi kann die Vermittlung Beobachtern zufolge auch als eigenen diplomatischen Erfolg verbuchen. Unter anderem hatte US-Präsident Joe Biden persönlich mit Al-Sisi gesprochen und ihm für den Einsatz Ägyptens gedankt.

nob/haz (dpa, afp)




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