ISS-Modul: Absturz im Pazifik | Aktuell Welt | DW

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Es verlief alles nach Plan: Bereits am Wochenende wurde “Pirs” – zu deutsch die Anlegestelle – von der Internationalen Raumstation abgekoppelt. Das ausgediente Forschungsmodul gehörte zum russischen Teil der ISS. Zusammen mit dem Raumfrachter Progress MS-16 wurde es jetzt im Pazifischen Ozean versenkt. Pirs und Progress seien ins Meer gestürzt, teilte die russische Raumfahrtbehörde Roskosmos mit.

Nach “Pirs” kommt “Nauka”

Der mehr als 3000 Kilometer von der neuseeländischen Hauptstadt Wellington entfernte “Raumschiff-Friedhof” ist ein Teil des Pazifiks, der von Schiffen nicht befahren wird. “Pirs” soll bald vom Forschungsmodul “Nauka” abgelöst werden, das in der vergangenen Woche an Bord einer Trägerrakete auf den Weg zur ISS geschickt wurde. Das Modul soll planmäßig am Donnerstag ankommen und an den russischen Teil der Station andocken.

ISS I Abkopplung des ISS-Modul Progress MS-16

Auf dem Weg zum planmäßigen Absturz: Der abgedockte Progress-Raumfrachter samt Pirs-Modul

“Nauka” sollte eigentlich schon 2007 ins Weltall gebracht werden. Probleme hatten aber immer wieder zu Verzögerungen geführt. Das Labor ist vorrangig für die Forschung gedacht. Es soll aber auch als Mannschaftsquartier mit eigenem System zur Lebenserhaltung dienen. Das letzte Modul hatte Russland vor elf Jahren zum Außenposten der Menschheit geschickt.

AR/kle (dpa, rtr)




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