Japan zieht Moderna-Impfdosen aus dem Verkehr | Aktuell Welt | DW

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Japan zieht gut 1,6 Millionen Dosen des COVID-19-Impfstoffs von Moderna aus dem Verkehr. Grund sind Berichte über Verunreinigungen in einigen Ampullen. Es gebe keine Bedenken hinsichtlich der Wirksamkeit und Sicherheit. Vielmehr handele es sich um eine reine Vorsichtsmaßnahme, erklärten das japanische Gesundheitsministerium und der Hersteller.

Dem japanischen Partner des US-Konzerns, Takeda Pharmaceutical, seien die Verunreinigungen am 16. August bekanntgeworden. Am Mittwoch habe sich das Unternehmen an die Regierung gewandt. Takeda habe zunächst Zeit gebraucht, um herauszufinden, welche Chargen betroffen seien und wo diese sich befänden, begründete ein Vertreter des Ministeriums den Zeitverzug.

Panne in Spanien?

Moderna teilte mit, die Rückstände – zu deren Art keine Angaben gemacht wurden – könnten auf Probleme bei einer der Produktionslinien am Standort in Spanien zurückzuführen sein. Dort füllt die Partnerfirma Rovi den Impfstoff für Märkte außerhalb der USA ab. Nach Angaben des japanischen Verteidigungsministeriums, das in Osaka ein Impfzentrum betreibt, umfasst die beanstandete Charge mehr als eine halbe Million Impfdosen. Daraus seien bis zum 20. August Spritzen befüllt worden. Wie viele Menschen betroffen sind, ist noch offen.

Die Fluggesellschaften Japan Airlines und ANA unterbrachen Impfungen ihrer Mitarbeiter mit dem Moderna-Vakzin. Die Aktien des Unternehmens fielen wegen der Probleme um mehr als vier Prozent.

jj/uh (afp, rtr)




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