Jordaniens Königshaus um Gemeinsamkeit bemüht | Aktuell Nahost | DW

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Nach der mutmaßlichen Verschwörung im Königshaus von Jordanien sind König Abdullah II. und sein Halbbruder, der ehemalige Kronprinz Hamsa bin Hussein, erstmals wieder gemeinsam öffentlich aufgetreten. Das staatliche Fernsehen übertrug Aufnahmen, auf denen zu sehen war, wie sie mit anderen Mitgliedern der Königsfamilie an einem Gebet im Mausoleum der früheren Monarchen teilnahmen. Anlass für den Besuch der Gräber der Könige Abdullah I., Talal und Hussein war die Hundertjahrfeier der Unabhängigkeit Jordaniens.

Jordanien König Abdullah II, Prinz Hassan Bin Talal und Prinz Hamzah

Auf dem Weg ins Königsmausoleum: Vorne König Abdullah, dahinter Prinz Hamsa (beide mit rot-weißer Kopfbedeckung)

Das Königshaus von Jordanien tritt nach außen hin gewöhnlich sehr geschlossen auf. Vor gut einer Woche wurde ein Konflikt innerhalb der Königsfamilie aber öffentlich, als Prinz Hamsa nach eigenen Angaben wegen seiner mutmaßlichen Beteiligung an einem Komplott unter Hausarrest gesetzt wurde. Dem 41-Jährigen und seinen mutmaßlichen Mitverschwörern war öffentlich vorgeworfen worden, mit ausländischen Kräften zusammengearbeitet zu haben, um Jordaniens Stabilität und “Sicherheit zu untergraben”.

Prinz Hamsa bestritt die Vorwürfe und bekräftigte dann seine Loyalität zu König Abdullah. In dem vom Königshaus veröffentlichten Dokument versichert Hamsa, er werde “dem Erbe” seiner Vorfahren und “seiner Majestät” König Abdullah II. “treu bleiben”.

Deustchland König Hussein Ibn Talal von Jordanien

König Hussein – Vater von Abdullah und Hamsa – starb 1999

Der König, der den Thron 1999 nach dem Tod seines Vaters König Hussein bestiegen hatte, hatte Hamsa zunächst entsprechend dem Wunsch seines Vaters zum Kronprinzen gemacht. 2004 widerrief Abdullah II. dies jedoch und verlieh seinem eigenen Sohn Hussein diesen Titel.

qu/se (dpa, afp)




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