Keine Strafzölle mehr wegen Boeing und Airbus | Aktuell Welt | DW

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Die EU und die USA haben einen Kompromiss im Streit über Strafzölle wegen Subventionen für Airbus und Boeing erzielt und und damit einen ihrer schwierigsten Handelskonflikte entschärft. Dies bestätigte EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen am Rande des EU-USA-Gipfels in Brüssel. Nach Angaben aus EU-Kreisen soll die bis zum 11. Juli vereinbarte Friedensfrist um fünf Jahre bis 2026 verlängert werden. Innerhalb dieser Frist wollen beide Seiten auf Strafzölle verzichten.

Seit 17 Jahren Streit

Die EU und die USA streiten sich seit 17 Jahren um ihre Flugzeughersteller und werfen sich gegenseitig vor, Airbus und Boeing unzulässig zu subventionieren. Anfang März hatten beide Seiten nach dem Amtsantrittsantritt von US-Präsident Joe Biden eine Art Burgfrieden für vier Monate erklärt. Bis zum 11. Juli verzichteten sie darauf, sich mit weiteren Strafzöllen zu belegen, um über eine Lösung des Konflikts zu verhandeln.

Deutschland Frankfurt Airbus A380 und Boeing 747

Ein Airbus 380 neben einer Boeing 747 auf dem Frankfurter Flughafen (Archivbild)

“Das ist ein guter Deal, es ist ein langer Waffenstillstand”, sagte ein EU-Vertreter zu der nun vereinbarten Verlängerung. In dieser Zeit würden Sanktionen innerhalb der Welthandelsorganisation WTO ausgesetzt.

Strafzölle von beiden Seiten

Während der Amtszeit von Bidens Vorgänger Donald Trump bekam Washington von der WTO die Erlaubnis, Strafzölle in Höhe von 7,5 Milliarden Dollar (6,2 Milliarden Euro) gegen europäische Waren und Dienstleistungen zu verhängen, darunter 25 Prozent auf Weine und Spirituosen und 15 Prozent auf Airbus-Flugzeuge. Ein Jahr später erhielt auch Brüssel die Genehmigung der WTO, seinerseits US-Importe mit Strafzöllen im Umfang von von vier Milliarden Dollar zu belegen.

nob/kle (afp, dpa)




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