Kennedy-Mörder könnte freikommen | Aktuell Amerika | DW

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Der Mörder des US-Senators Robert F. Kennedy könnte schon bald aus dem Gefängnis entlassen werden. Das zuständige Gremium im Bundesstaat Kalifornien stimmte in San Diego für die Freilassung von Sirhan Sirhan auf Bewährung.

Der in Jerusalem geborene Palästinenser hatte Robert F. Kennedy am 5. Juni 1968 in einem Hotel in Los Angeles erschossen. Der heute 77-jährige Sirhan habe damit gegen Kennedys pro-israelische Haltung protestiert, hieß es damals.

Archivbild: Robert Francis Kennedy - US-amerikanischer Senator und Präsidentschaftskandidat der Demokraten

Wollte wie sein Bruder US-Präsident werden: Robert F. Kennedy (1925 – 1968)

Stunden vor seiner Ermordung hatte Kennedy die Vorwahlen in Kalifornien zur Kür des Präsidentschaftskandidaten der Demokraten gewonnen. Er war ein Bruder des 1963 in Dallas (Texas) erschossenen US-Präsidenten John F. Kennedy.

Seit 53 Jahren im Gefängnis

1969 wurde Sirhan zunächst zum Tode verurteilt. Nach der Aussetzung der Todesstrafe in Kalifornien 1972 wurde die Strafe in lebenslange Haft umgewandelt. Sirhan beantragte insgesamt 16 Mal eine Haftentlassung, 15 Mal wurde sein Antrag abgelehnt.

Die Entscheidung des Bewährungsausschusses muss noch von einer weiteren Stelle geprüft werden, bevor der Fall dem kalifornischen Gouverneur Gavin Newsom vorgelegt wird. Er könnte die Freilassung blockieren. 

wa/cw (dpa, afp)




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