Kinder sterben bei Explosion in Afghanistan | Aktuell Asien | DW

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Etwa 20 weitere Menschen seien bei der Detonation im Osten des Landes verletzt worden, sagte der Sprecher des Innenministeriums. Ghasni zählt zu den umkämpften Provinzen in Afghanistan. Die radikalislamischen Taliban kontrollieren dort rund die Hälfte der Distrikte. Zum genauen Hergang gibt es unterschiedliche Informationen.

Nach Angaben aus dem Innenministerium ereignete sich die Explosion während einer religiösen Zeremonie in einem Haus. Demnach detonierte davor ein mit Sprengstoff beladenes Motorrad.

Ein Sprecher des Provinzgouverneurs sagte, nach ersten Erkenntnissen habe sich die Explosion nur in der Nähe der Veranstaltung zugetragen. Demnach kam es zur Detonation, als sich Kinder um einen Verkäufer auf einem Motorrad versammelten.

Örtliche Behörden melden, die getöteten und oder verletzten Kinder seien in einem Privathaus gewesen, um Koran-Verse zu rezitieren. 

Nach Angaben eines Taliban-Sprechers wollten Kinder einem Mann eine nicht detonierte Mörsergranate verkaufen. Zwölf Kinder seien dabei gestorben. 

Immer wieder Anschläge

Obwohl die afghanische Regierung seit September Friedensgespräche mit Vertretern der Taliban führt, erlebt das Land eine Welle der Gewalt. Eine Waffenruhe lehnen die Taliban ab. Auch die Islamisten-Miliz IS verübt häufig Anschläge. Erst am Dienstag war der Vize-Gouverneur der Hauptstadt Kabul bei einem Bombenanschlag getötet worden. Die Verhandlungen sind derzeit unterbrochen und sollen am 5. Januar wieder aufgenommen werden.

wo/rb (dpa, afp, rtr)




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