Koreanische Staaten kommunizieren wieder | Aktuell Asien | DW

Koreanische Staaten kommunizieren wieder | Aktuell Asien | DW

0 Von


Nord- und Südkorea sprechen wieder miteinander: Beamte beider Staaten hätten ihr erstes Telefonat seit rund zwei Monaten geführt, teilte das südkoreanische Vereinigungsministerium mit. „Mit der Wiederherstellung der Süd-Nord-Kommunikationskanäle ist nach Einschätzung der Regierung eine Grundlage für die Wiederherstellung der innerkoreanischen Beziehungen geschaffen worden“, erklärte das Ministerium in Seoul. Beide Seiten unterhalten keine Botschaft im jeweils anderen Land.

„Dauerhafter Frieden“

Der von Machthaber Kim Jong Un angeordnete Schritt sei ein Versuch, „dauerhaften Frieden“ auf der koreanischen Halbinsel zu schaffen, meldete die nordkoreanische Nachrichtenagentur KCNA. Nach dem Korea-Krieg von 1950 bis 1953 war lediglich ein Waffenstillstand geschlossen worden, so dass sich die beiden koreanischen Staaten offiziell noch immer im Kriegszustand befinden.

Nordkorea | Kim Jong Un bei einer Militärparade in Pjöngjang

Nordkoreas „Oberster Führer“: Kim Jong Un bei einer Militärparade im September

Erst kürzlich hatte die Führung in Pjöngjang mit einer Reihe von Raketentests internationale Besorgnis ausgelöst. Die Tests veranlassten den UN-Sicherheitsrat zu einer Dringlichkeitssitzung.

Bereits Ende Juli dieses Jahres hatten die beiden Staaten mit der Ankündigung der Wiederaufnahme der grenzüberschreitenden Kommunikation so etwas wie Annäherung signalisiert – nach damals einjähriger Unterbrechung. Doch die Entspannung hielt nur kurz: Keine zwei Wochen später beantwortete Nordkorea keine Anrufe mehr – aus Protest gegen gemeinsame Militärübungen Südkoreas und der USA.

wa/ehl (afp, dpa)




Dieser Beitrag ist ein öffentlicher RSS Feed. Sie finden den Original Post unter folgender Quelle (Website) .

DigistoreProfi stellt den RSS-Nachrichtendienst nur zur Verfügung und distanziert sich vor Falschmeldungen oder Irreführung. Unsere Nachrichten soll lediglich zum Informationsaustausch genutzt werden.

Empfehlung:   Anti-Rassismus-Proteste halten USA im Griff | Aktuell Amerika | DW