Lavastrom stoppte am Stadtrand von Goma | Aktuell Afrika | DW

Lavastrom stoppte am Stadtrand von Goma | Aktuell Afrika | DW

0 Von


Die durch einen Vulkanausbruch gefährdete Zwei-Millionen-Stadt Goma im Osten der Demokratischen Republik Kongo ist offenbar von einer Katastrophe verschont geblieben. Der Lavastrom des Vulkans Nyiragongo sei am Stadtrand von Goma zum Stehen gekommen, sagte der Militärgouverneur der Provinz Nord-Kivu, Constant Ndima. Tausende Menschen waren am Samstagabend aus der Metropole teils über die Grenze ins benachbarte Ruanda geflohen.

7000 Menschen auf der Flucht

Der Lavastrom hatte am Samstagabend den Flughafen von Goma erreicht, die Regierung ordnete die Evakuierung der Stadt an. In den Außenbezirken von Goma seien “Häuser von der Lava verwüstet worden”, sagte Ndima weiter. Bei der Flucht vor dem Feuer spuckenden Vulkan sei es zu Unfällen gekommen, bei denen mindestens fünf Menschen getötet wurden. Mehr als 7000 Menschen flohen dem Militärgouverneur zufolge nach Ruanda. Viele von ihnen hätten sich aber bereits wieder auf den Rückweg begeben. 

Vulkanausbruch im Kongo

Ein Mann steht vor der brennenden Lava am Stadtrand von Goma

Die Zwei-Millionen-Stadt Goma in der Provinz Nord-Kivu beherbergt einen großen Stützpunkt von UN-Blauhelmen. Auch viele internationale Organisationen und Nichtregierungsorganisationen arbeiten von dort aus.

Erinnerungen werden wach

DR Kongo Ausbrauch Nyamulagira Vulkan

Experten sahen die Stadt Goma nicht bedroht – viele Einwohner flüchteten dennoch in Richtung Ruanda

Der Ausbruch erinnere stark an die letzte große Eruption des Nyiragongo im Jahr 2002, hieß es. Damals waren 250 Menschen ums Leben gekommen, 120.000 verloren ihre Häuser. Fast der gesamte östliche Teil von Goma wurde mit Lava überschüttet, darunter auch die Hälfte der Landebahn des Flughafens von Goma.

In der Region an der Grenze zu Ruanda und Uganda gibt es insgesamt sechs Vulkane, alle sind über 3000 Meter hoch.

Empfehlung:   Neuer Ebola-Fall im Kongo | Aktuell Afrika | DW

haz/nob/wa (rtr, afp, dpa)




Dieser Beitrag ist ein öffentlicher RSS Feed. Sie finden den Original Post unter folgender Quelle (Website) .

DigistoreProfi stellt den RSS-Nachrichtendienst nur zur Verfügung und distanziert sich vor Falschmeldungen oder Irreführung. Unsere Nachrichten soll lediglich zum Informationsaustausch genutzt werden.