Linke will mit Mindestlohn punkten | Aktuell Deutschland | DW

Linke will mit Mindestlohn punkten | Aktuell Deutschland | DW

0 Von


Das gesetzliche Rentenniveau will die Linke dem Programm zufolge auf 53 Prozent anheben und eine solidarische Mindestrente von 1200 Euro einführen. Anstatt der Rente ab 67 sollen die Arbeitnehmer wieder spätestens mit 65 Jahren ohne Abschläge in Rente gehen können. In eine “Solidarische Erwerbstätigenversicherung” sollen auch Abgeordnete, Selbstständige und Beamte einzahlen.

Fast 90 Prozent Zustimmung

In dem Wahlprogramm für die Bundestagswahl, für das 88 Prozent der Delegierten votierten, wirbt die Linke zudem für einen Mietendeckel im gesamten Bundesgebiet. Durch eine neue “Wohnungsgemeinnützigkeit” will die Linke die Förderung und steuerliche Vergünstigungen dauerhaft an Mietobergrenzen binden. Den sozialen Wohnungsbau will die Linke mit 15 Milliarden Euro jährlich fördern.

Außerdem sprachen sich die Delegierten für mehr Urlaubs- und Feiertage aus sowie für langfristig kostenlose öffentliche Verkehrsmittel. Zudem plädiert die Partei für eine stärkere Besteuerung von Unternehmen, von hohen Einkommen sowie Vermögen und fordert eine Krisenabgabe ab einem Netto-Vermögen von zwei Millionen Euro zur Bewältigung der Corona-Folgen.

Klimaneutral bis 2035

In der Klimapolitik bekennt sich die Linke zum Ziel, die Erderwärmung auf 1,5 Grad zu begrenzen, und zur Klimaneutralität bis 2035, also dazu, dass bis dahin ein Gleichgewicht zwischen Treibhausgas-Emissionen und deren Abbau erreicht ist – “als einzige Partei”, wie es anerkennend von der Klimabewegung “Fridays for Future” hieß.

Bereits bis 2030 müssten die Emissionen um mindestens 70 Prozent im Vergleich zu 1990 gesenkt sein, fordert die Partei. Den Kohleausstieg will sie spätestens bis 2030 erreichen – so heißt es in dem Programm für die Bundestagswahl im September.

haz/kle (dpa, afp)

 




Dieser Beitrag ist ein öffentlicher RSS Feed. Sie finden den Original Post unter folgender Quelle (Website) .

DigistoreProfi stellt den RSS-Nachrichtendienst nur zur Verfügung und distanziert sich vor Falschmeldungen oder Irreführung. Unsere Nachrichten soll lediglich zum Informationsaustausch genutzt werden.

Empfehlung:   Maas: Klimaschutz hat ″oberste Priorität″ | Aktuell Welt | DW