Liste der Corona-Risikogebiete schrumpft | Aktuell Deutschland | DW

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Ganz Österreich sowie etliche andere Länder und Regionen gelten seit diesem Sonntag nicht mehr als Corona-Risikogebiete. Die Bundesregierung strich auch die österreichischen Bundesländer Tirol und Vorarlberg von der entsprechenden Liste, ebenso wie die portugiesische Insel Madeira, Zypern und Teile Griechenlands, Kroatiens und der Schweiz.

In Kroatien werden inzwischen alle Urlaubsgebiete an der Adria-Küste als “risikofrei” eingestuft. In Griechenland wurden die Peloponnes und die Inseln der nördlichen Ägäis – dazu zählen unter anderen Lesbos und Samos – von der Liste entfernt. In einer Woche beginnen in den ersten deutschen Bundesländern die Sommerferien.

Kroatien Tourismus Adria Strand

Nun ebenfalls “risikofrei”: ein Aufenthalt an der kroatischen Adriaküste

Auch die USA und Kanada gelten nach sinkenden Infektionszahlen nicht mehr als Risikogebiete, außerdem folgende Staaten: Armenien, Aserbaidschan, Bosnien, Kosovo, Libanon, Moldau, Montenegro, Nordmazedonien, Serbien und die Ukraine. Hinzu kommen zwei Regionen in Norwegen. Für alle diese Länder und Regionen entfällt auch die Reisewarnung des Auswärtigen Amtes.

Wer aus einem dieser Gebiete auf dem Landweg nach Deutschland kommt, muss künftig keinerlei Einreisebeschränkungen wegen Corona mehr beachten. Flugpassagiere müssen allerdings noch einen negativen Test vorweisen. 

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Gelockert wurden die Einreisebeschränkungen auch für Georgien, Katar und Mexiko. Diese drei Länder wurden vom Hochinzidenz- zum Risikogebiet zurückgestuft. Damit entfällt die generelle Quarantänepflicht von fünf bis zehn Tagen bei Einreise nach Deutschland. Wer einen negativen Test vorweisen kann, muss sich nicht mehr selbst isolieren.

Neue Hochinzidenzgebiete

Sri Lanka, Malaysia, Namibia und die Mongolei wurden hingegen zum Hochinzidenzgebiet heraufgestuft – mit Quarantänepflicht bei Einreise nach Deutschland. Als Hochinzidenzgebiete werden in der Regel Länder betrachtet, in denen die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche (Sieben-Tage-Inzidenz) über 200 liegt. Als Risikogebiete gelten Länder mit einer Inzidenz über 50.

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wa/nob (dpa, AA)




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