London will rasch in Pazifik-Freihandel | Aktuell Europa | DW

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Die Regierung werde am Montag einen Antrag auf Mitgliedschaft im Comprehensive and Progressive Agreement for Trans-Pacific Partnership (CPTPP) stellen, kündigte die Ministerin für internationalen Handel, Liz Truss, in London an.

500 Millionen Menschen gehören dazu

Der Freihandelszone gehören bislang elf Staaten an. Sie umfasst unter anderem die Märkte Australiens, Kanadas, Chiles, Mexikos und Japans. Die CPTPP-Mitglieder haben beispielsweise zollfreien Handel auf viele Waren und gemeinsame Standards vereinbart. Sie haben damit einen Binnenmarkt mit etwa 500 Millionen Menschen geschaffen, in dem 13 Prozent des weltweiten Bruttoinlandsprodukts erwirtschaftet werden. 

Großbritannien London 2020 | Boris Johnson, Premierminister

Premier Johnson lobt die CPTPP-Freihandelszone, noch gehört London allerdings nicht dazu

Die Vereinbarung geht zurück auf Maßnahmen der früheren US-Regierung. Unter Donald Trump hatten die USA das transpazifische Freihandelsabkommen TPP verlassen, daraufhin wurde 2018 die CPTPP aus der Taufe gehoben.

Johnson ist begeistert

Der Antrag auf die CPTPP-Mitgliedschaft erfolgt exakt ein Jahr nach dem Austritt Großbritanniens aus der EU. “Ein Jahr nach unserem Abschied aus der EU schmieden wir neue Partnerschaften, die der britischen Bevölkerung enorme wirtschaftliche Vorteile bringen werden”, sagte Premierminister Boris Johnson. Er fügte hinzu: Der Schritt zeige, dass Großbritannien ein “enthusiastischer Vorkämpfer des Freihandels” sei.

Großbritannien hatte im Oktober bereits mit Japan das erste größere Freihandelsabkommen nach dem Brexit besiegelt. Im Dezember folgten Abkommen mit Singapur und Vietnam.

haz/ml (afp, dpa, rtr)




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