Malis Ex-Präsident Touré 72-jährig gestorben | Aktuell Afrika | DW

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Malis früherer Präsident Amadou Toumani Touré ist tot. Er sei in der Nacht im Alter von 72 Jahren in der Türkei gestorben, teilte sein Neffe Oumar Touré mit. Sein Onkel habe sich zuletzt aus medizinischen Gründen in der Türkei aufgehalten. Ein dortiger Arzt bestätigte den Tod. Touré war von 2002 bis zu seinem Sturz 2012 Präsident in Mali.

Touré hatte nach einer Meuterei des Militärs abdanken müssen, anschließend ging er ins Exil. In der Folge fiel der Norden Malis unter die Kontrolle von Islamisten. Seitdem ist die politische Situation in dem westafrikanischen Land von Instabilität geprägt.

Bereits 2013 schickte Frankreich Soldaten nach Mali, um die Rebellen zurückzudrängen und den Waffenschmuggel aus Libyen zu unterbinden. Aber die dschihadistischen Extremisten konnten in den vergangenen Jahren ihr Einflussgebiet eher vergrößern. Mittlerweile sind sie auch in den Nachbarländern Burkina Faso und Niger aktiv. 

sti/se (afp, rtr)




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