Malta lässt nur noch vollständig Geimpfte ins Land | Aktuell Europa | DW

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Wegen einer enorm gestiegenen Zahl an Neuinfektionen verschärfen die Niederlande ab diesem Samstag eine Reihe von Corona-Maßnahmen wieder. Clubs, Bars und Discos müssen erneut schließen. Für Gaststätten ist um Mitternacht Schluss, wie Ministerpräsident Mark Rutte in Den Haag mitteilte. Nach nur knapp zwei Wochen bedeutet das wieder das vorläufige Aus für das Nachtleben.

Auch Festivals und andere Großveranstaltungen ohne feste Sitzplätze, bei denen kein Sicherheitsabstand gehalten werden kann, werden erneut untersagt. “Wir müssen die schnelle Verbreitung des Virus abbremsen”, mahnte der Regierungschef mit Blick auf den Anstieg der Infektionen durch die neue Delta-Variante. Die Bestimmungen sind bis zum 14. August befristet.

Niederlande Coronavirus Nachtleben

Die Freude der Niederländer am Nachtleben währte nur kurz

Zuletzt waren in den Niederlanden rund 7000 Neuinfektionen innerhalb von 24 Stunden registriert worden – etwa sieben Mal so viel wie in der Vorwoche. Bisher führte die Zunahme der Infektionen zwar nicht zu mehr Patienten in Krankenhäusern. Die Regierung ist jedoch äußerst besorgt, dass das Land erneut den Status eines Risikogebiets bekommt und der Tourismus eingeschränkt wird.

Die Niederlande hatten zum 26. Juni fast alle Corona-Maßnahmen aufgehoben. Das war vielfach als zu schnell und fahrlässig kritisiert worden. Inzwischen liegt die Sieben-Tages-Inzidenz bei etwa 94 – doppelt so hoch wie in der Vorwoche. Etwa 40 Prozent der niederländischen Bevölkerung sind inzwischen vollständig geimpft. Zwei Drittel haben zumindest eine Spritze erhalten.

Malta lässt nur noch Corona-Geimpfte ins Land

Die Regierung in Malta hat nach einem deutlichen Anstieg der Corona-Infektionszahlen die Regelungen für Einreisen verschärft. Ab Mittwoch müssten Reisende einen Impfnachweis vorzeigen, sagte Gesundheitsminister Chris Fearne. Kinder, die in Begleitung ihrer Eltern unterwegs seien, bräuchten einen negativen PCR-Test. Die maltesische Regierung macht damit als erste in der EU eine vollständige Impfung gegen COVID-19 zur Voraussetzung, um in das Land zu kommen. Bislang mussten nur Urlauber aus Großbritannien nachweisen, dass sie durchgeimpft sind. Für EU-Bürger reichte ein negativer PCR-Test.

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Die Regierung in Valletta hatte die Impfkampagne im Land rasch vorangetrieben: 79 Prozent der Erwachsenen sind bereits komplett geimpft. Ende Juni hatte der Inselstaat im Mittelmeer keine Neuinfektionen mehr verzeichnet, zuletzt stieg die Zahl der neuen Fälle jedoch wieder. Am Freitag lag sie bei 96. Die meisten Infektionen konnten auf Reisende aus dem Ausland zurückgeführt werden.

Menschen mit Maske stehen an einem Bus-Terminal

Touristen am Malta International Airport: Künftig nur vollständig geimpft ins Land (Archivbild)

Nach der Anhebung der Corona-Risikostufe der Bundesregierung für Spanien und Zypern sind das neue Hiobsmeldungen für Urlauber. Wegen stark steigender Corona-Infektionszahlen stuft die Bundesregierung ab Sonntag ganz Spanien und damit auch Mallorca und die Kanaren als Risikogebiet ein. Das bedeutet, dass das Auswärtige Amt in Berlin mitten in den Sommerferien wieder von touristischen Reisen in das beliebteste Urlaubsland der Deutschen abraten wird.

Noch strengere Auflagen gelten ab Sonntag für die ebenfalls sehr beliebte Urlaubsinsel Zypern, die als Hochinzidenzgebiet mit besonders hohen Infektionszahlen eingestuft wird. Wer dort Urlaub macht und nicht geimpft oder genesen ist, muss künftig bei der Rückkehr für fünf bis zehn Tage in Quarantäne – auch wenn ein negativer Test vorliegt.

qu/ust (dpa, afp, rtr)




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