Mehr als 20 Tote bei Attacke auf Universität in Kabul | Aktuell Welt | DW

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Bei einem Überfall auf die Universität Kabul sind mindestens 22 Menschen getötet worden. Wie das Innenministerium in der afghanischen Hauptstadt bekanntgab, wurden bei dem Angriff auf Afghanistans größte Hochschule 22 weitere Menschen verletzt. Afghanistans Vizepräsident Amrullah Saleh bezichtigte die radikalislamischen Taliban des blutigen Angriffs, doch diese lehnten jede Verantwortung für die Attacke ab. Die Dschihadistenmiliz “Islamischer Staat” (IS) hatte in der vergangenen Woche bei einem Selbstmordanschlag auf ein Bildungszentrum im Westen Kabuls 24 Menschen getötet.

Alle drei Angreifer tot

An dem Überfall waren nach Angaben von Ministeriumssprecher Tarik Arian drei Angreifer beteiligt. Einer von ihnen habe zu Beginn einen Sprengsatz gezündet, die beiden anderen seien bei sich anschließenden Feuergefechten von Sicherheitskräften erschossen worden. Bei den meisten Toten handelte es sich nach Angaben eines Polizeisprechers um Studenten.

Studenten als Geiseln genommen

Die Angreifer waren am Morgen auf das Hochschulgelände gestürmt. Hunderte junge Leute brachten sich in Sicherheit, indem sie über die Mauern des Areals sprangen. Zwischenzeitlich nahmen die Angreifer eine unbestimmte Anzahl von Studenten als Geiseln, wie ein Hochschulprofessor berichtete. Erst nach mehreren Stunden hatten die Sicherheitskräfte die Lage unter Kontrolle. An der Kabuler Universität war an diesem Montag ein Besuch hochrangiger Regierungsvertreter anlässlich der Eröffnung einer iranischen Buchmesse erwartet worden.

sti/rb (afp, rtr, dpa)




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