Mehr als 40 Tote bei Zugunglück in Taiwan | Aktuell Asien | DW

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Bei einem schweren Zugunglück in Taiwan sind nach jüngsten Behördenangaben mindestens 41 Menschen ums Leben gekommen. Zahlreiche Verletzte wurden in Krankenhäuser gebracht. Der Unfall ereignete sich nahe der Küstenstadt Hualien im Osten des Landes. Die Ursache ist noch unklar. Möglicherweise streifte die Bahn zuvor ein Fahrzeug, das ins Gleis geraten war. Der Zug sei hinter einem Tunnel mit dem Fahrzeug kollidiert, meldet die amtliche Nachrichtenagentur CNA unter Berufung auf Zeugen.

Nach Angaben des Notfall-Einsatzzentrums versuchten die Rettungskräfte zu vier Waggons vorzudringen, die beschädigt und schwer zugänglich sind, weil sie innerhalb des Tunnels zum Stehen kamen. Vier andere Wagen außerhalb der Röhre seien bereits evakuiert worden, heißt es. Insgesamt saßen rund 350 Menschen an Bord des Zuges, der von der Hauptstadt Taipeh nach Taitung im Südosten Taiwans unterwegs war.

Taiwan Zugunglück Hualien

Ein Luftbild der Unfallstelle zeigt, wie Reisende über das Dach eines Waggons in Sicherheit gebracht werden

An diesem Wochenende wird traditionell das Totengedenkfest gefeiert. Das Reiseaufkommen ist hoch: Viele Menschen fahren zur Familie an ihrem Herkunftsort, wo an den Gräbern der Verstorbenen gedacht wird.

Kliniken in Alarmbereitschaft

Taiwans Präsidentin Tsai Ing-wen versetzte die Kliniken in Alarmbereitschaft. Es müsse alles dafür getan werden, eingeschlossene Personen aus dem Wrack zu befreien, erklärte sie. Nach einer ersten Einschätzung handelt es sich um das schwerste Zugunglück des Landes seit Jahrzehnten. 2018 waren bei einem Bahnunfall im Nordosten 18 Menschen getötet und mehr als 170 verletzt worden.

jj/haz (dpa, afp, rtr, ap)




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