Mehr als 40 Tote nach Gefängnisbrand in Jakarta | Aktuell Welt | DW

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Das Feuer im Gefängnis von Tangerang, etwas außerhalb von Indonesiens Hauptstadt Jakarta, brach um 1.45 Uhr (Ortszeit) aus. 41 Häftlinge starben, acht wurden schwer verletzt und 72 weitere erlitten leichte Verletzungen, sagte der Polizeichef von Jakarta, Fadil Imran, auf einer Pressekonferenz. Das Feuer zerstörte einen Block des Gefängnisses, in dem zumeist drogenabhängige Häftlinge untergebracht waren.

Polizei vermutet einen Kurzschluss

Rettungskräfte konnten den Brand gegen 3.00 Uhr morgens löschen. Die Verletzten wurden zur Behandlung in örtliche Kliniken gebracht.

Die Behörden untersuchen noch die Unglücksursache, haben aber bereits eine Vermutung: “Nach ersten Erkenntnissen besteht der Verdacht, dass das Feuer durch einen Kurzschluss ausgelöst wurde”, so Polizeichef Imran.

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Rika Aprianti, eine Sprecherin des Generaldirektors für Strafvollzug im Justizministerium, sagte: “Dies ist eine Katastrophe und unser Mitgefühl gilt den Angehörigen der Opfer.” Der Gefängnistrakt sei überfüllt und eigentlich nur für 40 Häftlinge konzipiert gewesen.

Wie viele andere Haftanstalten in dem südostasiatischen Inselstaat auch, ist das Gefängnis in Tangerang chronisch überbelegt. Zuletzt saßen dort dem indonesischen Justizministerium zufolge mehr als 2000 Verurteilte ihre Strafen ab, obwohl das Gebäude für maximal 600 Gefangene gebaut
wurde.

nob/AR (afp, dpa, rtr)




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