Mehr als 7000 neue Corona-Infektionen in Deutschland | Aktuell Deutschland | DW

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Das Coronavirus breitet sich in Deutschland rasant aus. Am Donnerstag war mit 6638 neuen Fällen der bis dato höchste Wert seit Beginn der Pandemie in Deutschland registriert worden. Einen Tag später sprach das Robert Koch-Institut (RKI), dem die Gesundheitsämter täglich neue Fallzahlen melden, von 7334 Neuinfektionen. Vor genau einer Woche waren es noch 4516 gewesen. Allerdings sind die jetzigen Werte nur bedingt mit denen aus dem Frühjahr vergleichbar, weil mittlerweile wesentlich mehr getestet wird – und damit auch mehr Infektionen entdeckt werden.

Intensivstationen behandeln mehr COVID-19-Patienten

Auch bei den intensivmedizinisch behandelten COVID-19-Patienten zeichnet sich ein deutlicher Anstieg ab. Laut RKI-Lagebericht wurden am Donnerstag 655 Corona-Infizierte entsprechend behandelt, 329 davon wurden beatmet. Eine Woche zuvor hatte der Wert noch bei 487 (239 beatmet) gelegen. Rund 8700 Intensivbetten sind in Deutschland derzeit noch frei.

Deutschland Unterhaching | Schulunterricht (picture-alliance/dpa/S. Hoppe)

Coronainfektionen in Schulen sind derzeit überschaubar – das zeigen aktuelle Umfragen

Seit Beginn der Corona-Krise haben sich nach RKI-Angaben mindestens 348.557 Menschen in Deutschland nachweislich mit dem Virus SARS-CoV-2 infiziert. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion lag demnach bei 9734. Das waren 24 mehr als am Donnerstag. Nach Schätzungen des RKI gibt es etwa 287.600 Genesene.

Schulen sind keine Hotspots

Die Befürchtungen, dass die bundesweite Öffnung der Schulen in voller Klassenstärke nach dem Ende der Sommerferien zu einer unkontrollierten Ausbreitung des Coronavirus führen könnte, haben sich nach Angaben der Landesregierungen nicht bestätigt. Laut einer Umfrage des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND) unter den Kultusministerien der Bundesländer konnten bis zum Start der Herbstferien durchschnittlich 98 Prozent aller Schüler am Präsenzunterricht teilnehmen.

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Erhoben worden waren die Zahlen von den Ministerien zum jeweiligen Zeitpunkt vor Beginn der Herbstferien. Demnach waren etwa in Nordrhein-Westfalen, Schleswig-Holstein und Bayern rund 0,04 Prozent der Schüler mit dem Coronavirus infiziert. Etwas höher war die Infektionsrate in Berlin, wo sich etwa 0,07 Prozent der Schüler mit dem neuartigen Virus ansteckten. Sachsen-Anhalt wiederum verzeichnete keinen einzigen Coronavirus-Fall an Schulen.

Auch unter Lehrkräften war das Infektionsgeschehen überschaubar. In NRW waren zum Beispiel 0,1 Prozent der Lehrerinnen und Lehrer, in Berlin 0,14 Prozent betroffen.

Gipfel der EU-Staats- und Regierungschefs | Angela Merkel (Olivier Hoslet/EPA Pool/dpa/picture-alliance)

Bundeskanzlerin Merkel will sich in Sachen Pandemie-Bekämpfung häufiger mit ihren EU-Kollegen per Video austauschen

Merkel will mehr Zusammenarbeit

Angesichts dramatisch steigender Corona-Infektionszahlen in ganz Europa haben die Staats- und Regierungschefs der EU eine intensivere Zusammenarbeit bei der Pandemiebekämpfung vereinbart. Bundeskanzlerin Angela Merkel betonte nach Beratungen, es gehe darum, ein ungebremstes Wachstum der Infektionszahlen zu verhindern. Deshalb werde es künftig regelmäßigere Konsultationen auch über Video geben. “Die Frage, wie wir aus dieser Pandemie herauskommen, entscheidet über die Gesundheit von vielen Menschen. Die entscheidet über die Frage: Wie viele Menschen müssen sterben? Und sie entscheidet auch über unsere wirtschaftliche Leistungsfähigkeit”, betonte die CDU-Politikerin.

nob/se (dpa, afp, rtr)




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