Merkel: ″Eine surreale, gespenstische Situation″ | Aktuell Deutschland | DW

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Die deutsche Sprache kenne kaum Worte für diese Verwüstung, sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel nach ihrer Rückkehr aus dem stark zerstörten Eifeldorf Schuld, die sie stellvertretend für alle vom Hochwasser schwer getroffenen Gemeinden besucht habe, wie sie ausdrücklich betonte. Die Bundesregierung werde am Mittwoch bereits ein Programm verabschieden „für schnelle Hilfe, mittelfristige Aufgaben und den Wiederaufbau dieser schönen Region“, sicherte Merkel zu.

Es gehe nun darum, „diese Welt Schritt für Schritt wieder in Ordnung zu bringen“. Die Kanzlerin versicherte den betroffenen Menschen, an ihrer Seite zu stehen: „Wir bleiben in Kontakt und ich komme Ende August nochmal wieder, auch um zu zeigen, dass wir den langen Atem haben.“

„Wir werden nicht ruhen, bis wir alle gefunden haben“

Die Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz, Malu Dreyer, sprach von einer traumatisierenden Situation. Sie sprach von 112 Toten, 670 Verletzten und einer nach wie vor hohen Zahl an Vermissten. „Wir werden nicht ruhen, bis wir die Menschen gefunden haben, die noch vermisst werden.“ In Mainz arbeite bereits ein Wiederaufbaustab unter Leitung des Landesinnenministers, um die ungeheure Aufgabe des Wiederaufbaus in Angriff zu nehmen.

Nach den beiden Regierungschefinnen hatte der Bürgermeister von Schuld, Helmut Lussi, eindrücklich und emotional den Verlauf der Katastrophe geschildert – aber auch von der enormen Hilfsbereitschaft berichtet und den gewaltigen Problemen, vor denen die Menschen nun dauerhaft stehen. Er erwarte eine sehr große Schadenssumme, sagte der Bürgermeister – und erinnerte daran, dass viele Hausbesitzer keine Elementarschadensversicherung besäßen.

rb/hf (DW, PHOENIX)




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