Microsoft scheitert mit TikTok-Übernahme | Aktuell Amerika | DW

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Bytedance habe am Sonntag mitgeteilt, dass es den US-Zweig von TikTok nicht an Microsoft verkaufen wolle, erklärte der US-Technologiekonzern. Microsoft bedauerte die Entscheidung von Bytedance: “Wir sind uns sicher, dass unser Vorschlag gut für die TikTok-Nutzer gewesen wäre und die nationalen Sicherheitsinteressen geschützt hätte.”

Wenig später berichteten das “Wall Street Journal” und der TV-Sender CNBC unter

Berufung auf informierte Personen, Bytedance verhandele nun mit dem Software-Konzern Oracle. Dabei solle es aber nicht um einen direkten Verkauf, sondern um eine Technologie-Partnerschaft gehen.

Zuvor hatte China einem Verkauf Steine in den Weg gelegt: Gemäß neuen Regeln von Ende August dürfen unter anderem “IT-Technologien mit Personalisierung auf Basis von Datenanalyse” nur mit einer Erlaubnis der Regierung ins Ausland verkauft werden. Software von TikTok fällt unter diese Beschreibung.

Ohne Verkauf droht Verbot der App

US-Präsident Donald Trump verdächtigt TikTok der Spionage für die chinesische Regierung. Er hat deshalb ein Dekret unterzeichnet, das auf ein Verbot der populären Plattform ab Mitte September abzielt, sollte sie nicht verkauft werden. TikTok klagt aber gegen die Verordnung vor einem US-Bundesgericht in Kalifornien.

Trump begründet sein Vorgehen mit einer angeblichen Gefährdung der nationalen Sicherheit durch Bytedance und TikTok. Demnach könnten mit Hilfe der App Bewegungsprofile von Bundesbeamten erstellt und Firmen ausspioniert werden. Bytedance und TikTok bestreiten, Nutzerdaten an die chinesische Regierung weiterzugeben.

bri/kle (afp, dpa)




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