Migranten aus Honduras kehren wieder heim | Aktuell Amerika | DW

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Ein Großteil der festsitzenden rund 2000 Migranten willigte am Samstag ein, mit Unterstützung der Behörden in ihre Heimat zurückzukehren. Am Donnerstag hatte die Karawane illegal und ohne gültige Corona-Tests die honduranisch-guatemaltekische Grenze überschritten. Daraufhin kündigte Guatemalas Regierung Gegenmaßnahmen an, um die Gesundheit der Bürger zu schützen.

Im Departement Peten traf die Karawane auf guatemaltekische Sicherheitskräfte, die den Weg versperrten. Einigen Dutzend gelang es dennoch, ihren Weg in Richtung Mexiko fortzusetzen.

Mexikos Präsident Andrés Manuel López Obrador vermutete einen Zusammenhang mit dem US-Präsidentschaftswahlkampf. Er kenne nicht alle Einzelheiten, es gebe aber Anhaltspunkte, dass die Aktion “organisiert” worden sei, um die US-Wahl am 3. November zu beeinflussen, sagte er vor Journalisten.

Guatemala Migranten aus Honduras (Jose Torres/Reuters)

Viele der von Soldaten in Guatemala festgehaltenen Migranten wurden mit Bussen oder Armee-LKW zurück über die Grenze gebracht

An der Grenze zu Guatemala entlang des Flusses Rio Suchiate ließ er die Einsatzkräfte verstärken, um die Karawane aufzuhalten. Die Menschen hatten sich nach Aufrufen in den Online-Netzwerken auf den Weg in die USA gemacht.

Vor zwei Jahren hatte ein Migrantentreck aus Honduras in Richtung USA weltweite Beachtung gefunden. Die Karawane schaffte es allerdings nur bis in die nordmexikanische Grenzstadt Tijuana. Der Versuch, die amerikanische Grenze zu überqueren, scheiterte. US-Präsident Donald Trump treibt inzwischen den Bau einer Grenzmauer voran, um illegale Einwanderung in die USA zu verhindern.

uh/haz (afp, kna)




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