Migranten sterben im Ärmelkanal | Aktuell Europa | DW

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Nach Angaben der zuständigen Präfektur ist das Boot gesunken. Unter den Opfern sind zwei Kinder im Alter von fünf und acht Jahren sowie ein Mann und eine Frau. Die Feuerwehr habe eine großangelegte Rettungsaktion gestartet. Mehrere Menschen würden vor der nordfranzösischen Küste noch vermisst.

18 Überlebende wurden in die nahegelegenen Krankenhäuser von Dünkirchen und Calis gebracht. Lokalreporter berichteten, in dem Boot seien Menschen aus dem Iran unterwegs gewesen.

Ständiger Streitpunkt zwischen London und Paris

In diesem Jahr sollen etwa 5000 Menschen in Hunderten kleinen Booten den Ärmelkanal von Frankreich nach Großbritannien überquert haben – wie viele es genau waren, weiß niemand. Häufig waren Kinder, auch Babys, darunter. Der Kanal ist an der engsten Stelle nur etwa 35 Kilometer breit. Die Überfahrt ist gefährlich, vor allem weil die Meeresenge von vielen großen Schiffen befahren wird.

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron wurde wiederholt von der britischen Regierung gedrängt, Migranten an der Überfahrt zu hindern. Fast alle Bootsflüchtlinge geben an, aus armen Ländern und politischen Konfliktregionen zu kommen – etwa aus dem Iran, dem Irak, aus Syrien, Äthiopien oder dem Jemen. Die meisten von ihnen beantragen Asyl.

rb/mir (afp, dpa, rtr)




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