Moskau kündigt große Militärmanöver an | Aktuell Europa | DW

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Inmitten der Spannungen um die Ukraine, verbunden mit der Sorge des Westens vor einem Einmarsch des russischen Militärs im Nachbarland, hat Russland großangelegte Marinemanöver in Atlantik, Arktis, Pazifik und Mittelmeer angekündigt. An den für Januar und Februar geplanten Übungen seien insgesamt mehr als 140 Schiffe, mehr als 60 Flugzeuge und etwa 1000 Stück anderer militärischer Ausrüstung beteiligt, teilte das Verteidigungsministerium in Moskau nach Angaben russischer Nachrichtenagenturen mit. Etwa 10.000 Soldaten sollen teilnehmen.

Das Verteidigungsministerium erklärte weiter, das Hauptziel der bevorstehenden Übungen sei es, „die nationalen Interessen Russlands in den Ozeanen zu schützen und militärischen Bedrohungen Russlands aus den Meeren und Ozeanen zu begegnen“.

Umweg über das Baltikum

Die USA erlauben den baltischen Staaten, in den USA hergestellte Waffen an die Ukraine zu liefern. Das US-Außenministerium teilte mit, Estland, Lettland, Litauen und auch Großbritannien die Genehmigung erteilt zu haben, Ausrüstung aus US-Produktion aus ihren Beständen an die Ukraine zu senden, gab aber keine Details zur Art der Waffen. Eine mit dem Vorgang vertraute Person sagte, Estland dürfe etwa Javelin-Panzerabwehrwaffen und Litauen Stinger-Flugabwehrraketen an die Ukraine liefern.

Litauens Verteidigungsminister Arvydas Anusauskas bestätigte auf AFP-Anfrage geplante Waffenlieferungen an die Ukraine. „Wir haben beschlossen, Waffen und andere Hilfsgüter zu schicken, aber ich kann keine Details nennen“, erklärte er.

Gemäß Ausfuhrkontrollbestimmungen müssen Staaten die Genehmigung des US-Außenministeriums einholen, bevor sie Waffen, die sie von den USA erhalten haben, an Drittländer weitergeben.

qu/se (rtr, afp ,dpa)




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