Mutmaßliche Islamisten verübten Angriff auf Zivilisten | Aktuell Afrika | DW

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Bei dem Angriff auf das Dorf Kyavikere im Osten der Demokratischen Republik Kongo sind mindestens 22 Menschen getötet worden. Nach Angaben der Kommunalverwaltung hätten Bewaffnete den Ort am Montag überfallen und mit Macheten und Messern ein Blutbad angerichtet. Die Männer, bei denen es sich um Extremisten der islamistischen ADF-Gruppierung handeln soll, hätten kaltblütig gemordet sowie Geschäfte und Werkstätten geplündert, ehe die Armee anrückte. Deren Sprecher bestätigte den Überfall.

Weitere Leichen in der Region entdeckt

Am Vortag waren in derselben Region nahe den Orten Loulou und Loselose bereits die Leichen von insgesamt 21 weiteren getöteten Menschen entdeckt worden. Die Hintergründe sind noch unklar.

Die ADF ist eine von dutzenden Milizen, die im Osten der Demokratischen Republik Kongo aktiv sind. Diese Miliz kämpfte ursprünglich im Nachbarland Uganda gegen die Regierung, in den 90er Jahren wurde sie von dort vertrieben und zog sich in den Nordosten der Demokratischen Republik Kongo zurück. Die dort vorhandenen Bodenschätze sind hart umkämpft.

bri/ml (dpa, afp)




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