NATO-Chef treibt Sorge vor China um | Aktuell Welt | DW

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In einem Interview mit dem kanadischen Sender CBC sagte der NATO-Generalsekretär, China habe den zweithöchsten Verteidigungsetat und die größte Marine der Welt. Außerdem investiere das Land massiv in neue militärische Ausrüstung. Das betreffe die Sicherheit der NATO insgesamt, denn es sei – so Jens Stoltenberg – klar: “China teilt nicht unsere Werte”.

Zur Veranschaulichung nannte Stoltenberg “die Unterdrückung demokratischer Demonstrationen in Hongkong, die Art und Weise, wie Peking Minderheiten wie die Uiguren unterdrückt und seinen Einsatz von moderner Technologie, sozialen Netzwerken und Gesichtserkennung zur Überwachung seiner Bevölkerung in einem bislang nicht gekanntem Maß”.

Dennoch den Dialog suchen

Mit Blick darauf müsse die NATO ihre Politik gegenüber China stärken”, mahnte Stoltenberg. Eine Konfrontation dürfe es aber auch nicht geben. Es sei wichtig, mit Peking einen Dialog zu Fragen wie dem Klimawandel und der Rüstungskontrolle zu führen.

Belgien | Ankunft US Präsident Biden vor NATO Gipfel

Joe Biden will nach eigenen Angaben die NATO stärken – bei Amtsvorgänger Trump klang das anders

Beim NATO-Gipfel an diesem Montag in Brüssel beraten die Staats- und Regierungschefs der 30 Mitgliedstaaten. An dem Treffen nimmt auch US-Präsident Joe Biden teil. Von ihm erhofft sich die NATO neue Impulse. “Jetzt haben wir einen amerikanischen Präsidenten, der der NATO, der europäischen Sicherheit stark verpflichtet und bereit ist, mehr in das Bündnis zu investieren” sagte Stoltenberg. Er räumte ein, unter Bidens Vorgänger Donald Trump habe es “schwierige Diskussionen” zwischen den Bündnispartnern gegeben. Die Allianz habe dies aber ausgehalten, weil sie “extrem robust und stark” sei, so der NATO-Generalsekretär.

haz/ack (afp, rtr, dpa)

 




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