Neue ″Karawane″ zieht nach Guatemala | Aktuell Amerika | DW

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In einer über die sozialen Medien verbreiteten Mitteilung forderte die Regierung von Präsident Alejandro Giammattei die Behörden des Nachbarlandes Honduras auf, die Massenabwanderung einzudämmen. Es müsse vorbeugende Maßnahmen gegen die Migration geben. Die nationale und regionale Sicherheit müsse gewährleistet werden, mahnte der Präsident von Honduras.

Polizeiketten bleiben ohne Wirkung

Auf ihrem Weg mit Ziel USA hatten mehrere Gruppen von Tausenden Migranten aus Honduras den Grenzübergang El Florido nach Guatemala überquert. Der mexikanische Sender “TV Azteca” berichtete von mehr als 9.000 Migranten in 24 Stunden, die auch Polizeiketten nicht aufhalten konnten. Fernsehbilder zeigten Migranten, die auf guatemaltekischer Seite ein Bad in einem Fluss nahmen. 

Die Menge hatte sich am Donnerstag in der Stadt San Pedro Sula im Nordwesten von Honduras zusammengeschlossen. Es handelt sich nach Berichten örtlicher Medien um Honduraner, die vor Gewalt, Armut und den Folgen zweier Hurrikans im November aus dem mittelamerikanischen Land flüchteten und in den USA ein besseres Leben suchen wollen.

“Zeitverschwendung” – heißt es aus den USA

Die US-Regierung warnte die Migranten jedoch davor, ihre “Zeit und ihr Geld” zu verschwenden. Der Leiter der US-Zoll- und Grenzschutzbehörde, Mark Morgan, hatte schon vor Tagen betont, dass auch die neue Regierung des Demokraten Joe Biden nicht ihre Grenzen für Migranten aus Zentralamerika öffnen werde. Auch die mexikanische Regierung kündigte Gegenmaßnahmen an und entsandte 500 zusätzlich Grenzschützer in die Bundesstaaten Chiapas und Tabasco, die an Guatemala grenzen.

In den vergangenen Jahren waren tausende Menschen aus zentralamerikanischen Ländern in großen Gruppen nach Mexiko gelaufen, um von dort aus in die USA zu gelangen. Auf Druck der USA verstärkte Mexiko seine Militärpräsenz an seinen Grenzen, um Migranten an der illegalen Einreise in die Vereinigten Staaten zu hindern.

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haz/ml (afp, rtr, dpa)




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