Orte in Kentucky ″sind einfach weg″ | Aktuell Amerika | DW

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„Das ist das tödlichste Tornado-Ereignis, das wir je hatten“, erklärte Andy Beshear, der Gouverneur des besonders schwer betroffenen US-Bundesstaates Kentucky. Das Ausmaß der Zerstörung sei niederschmetternd. „Ich habe Orte, die sind verschwunden. Ich meine, einfach weg“, sagte Beshear. „Die massiven, weit verbreiteten Schäden machen die Rettungsbemühungen zu einer Herausforderung.“

„Es wäre ein Wunder“

Er wisse bereits, dass mehr als 80 Menschen in seinem Bundesstaat ums Leben gekommen seien, teilte der Gouverneur mit. Er rechne aber fest damit, dass die Zahl der Toten 100 übersteigen werde. Zahlreiche Menschen würden weiterhin vermisst. 

USA -Zerstörung nach Tornado

Von der Kerzenfabrik in Mayfield (Kentucky) blieben nur Trümmer

In Kentucky wurde vor allem die Kleinstadt Mayfield von einem besonders heftigen Luftwirbel in Trümmer gelegt. Dutzende Menschen starben, als das Dach einer Kerzenfabrik einstürzte. Zum Zeitpunkt des Unglücks hatten laut Beshear in der Fabrik rund 110 Menschen gearbeitet. 40 von ihnen konnten nach seinen Angaben lebend aus den Trümmern geborgen werden. „Es wäre ein Wunder, wenn noch jemand lebend gefunden wird“, meinte Beshear.

Von der Katastrophe betroffen sind auch die Bundesstaaten Arkansas, Illinois, Missouri, Mississippi und Tennessee – dort wurden insgesamt 14 Todesopfer gezählt.

Eine Klimawandel-Folge?

Wissenschaftler warnen immer wieder davor, dass die Heftigkeit von Naturkatastrophen durch den Klimawandel zunimmt. Es sei bekannt, „dass alles intensiver wird, wenn sich das Klima erwärmt“, betonte auch US-Präsident Joe Biden. Welchen Einfluss dies genau auf die jüngste Tornado-Serie gehabt habe, könne er aber nicht sagen.

USA Mayfield | Zerstörung nach Tornado

Auch das Haus dieses 70-Jährigen wurde komplett zerstört

Eine Kondolenzbotschaft erhielt Biden vom russischen Staatschef Wladimir Putin, mit dem er erst am Dienstag einen Videogipfel abgehalten hatte. In dem Telegramm bekundet Putin sein „aufrichtiges Beileid“. Russland teile die Trauer jener, die durch die Katastrophe geliebte Menschen verloren hätten.

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wa/ack (dpa, afp, kna)




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