Pandababy in Washington geboren! | Aktuell Amerika | DW

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Kind und Mutter wohlauf, meldete der Smithsonian National Zoo in Washington. Die Pandamutter Mei Xiang kümmere sich mit großer Fürsorge um das gesunde Pandababy. 

Die Geburt wurde live über eine “Panda Cam” auf der Internetseite des Zoos übertragen. Experten hatten die 22-jährige Mei Xiang Ende März künstlich mit dem Sperma des ebenfalls im Washingtoner Zoo lebenden Pandas Tian Tian befruchtet. Es war das erste erfolgreiche Verfahren dieser Art in den USA, bei dem nur eingefrorene Spermien genutzt wurden.

Pandas sind bei der Geburt lediglich so groß wie etwa ein Stück Butter. Sie sind rosa und unbehaart; das charakteristische schwarz-weiße Fell von Riesenpandas entwickelt sich erst später.

Washington Zoo | Nachwuchs bei Panda-Weibchen Mei Xiang (AFP/K. Bleier)

Die stolze Mutter: Mei Xiang

Mei Xiang war im Jahr 2000 aus ihrem Heimatland China nach Washington gekommen und hat dort – vor der Geburt am Freitagabend (Ortszeit) – schon drei Junge lebend zur Welt gebracht. Diese musste der Zoo jedoch gemäß einer Vereinbarung mit der chinesischen Naturschutzbehörde an die Volksrepublik abgeben. Auch Mei Xiang und Tian Tian sollen im Dezember in ihr Heimatland zurückkehren.

Pandas gegen Leihgebühr

Weltweit leben inzwischen nach Angaben der Tierschutzorganisation WWF nur noch etwa 1800 Pandas in freier Wildbahn. Bei der Zucht kommt Zoos daher eine wichtige Rolle zu. Diese ist allerdings nicht einfach, Pandas gelten allgemein als Sexmuffel.

Rund 50 Pandabären leben in Zoos außerhalb Chinas. Sechs davon in europäischen Zoos. Der Berliner Zoo zahlt für das im Juni 2017 eingetroffene Panda-Pärchen Meng Meng und Jiao Qing rund 900.000 Euro Leihgebühr pro Jahr.

nob/wa (afp, ap)




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