Panik nach Vulkanausbruch im Kongo | Aktuell Afrika | DW

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In der Stadt Goma an der Südseite des Vulkans liegt Schwefelgeruch in der Luft, der Nachthimmel ist rot gefärbt. In weiten Teilen der Stadt fiel der Strom aus. Der Vulkan befindet sich im Virunga-Nationalpark, knapp 20 Kilometer nördlich der Stadt Goma und damit nahe der Grenze zu Ruanda.

Die Zwei-Millionen-Stadt Goma in der Provinz Nord-Kivu beherbergt einen großen Stützpunkt von UN-Blauhelmen. Auch viele internationale Organisationen und Nichtregierungsorganisationen arbeiten von dort aus.

Goma ist aktuell nicht bedroht

Bislang gibt es keine Anzeichen dafür, dass Lava des Vulkans in Richtung Goma fließen könnte. Lavaströme flössen derzeit hauptsächlich durch Teile des Nationalparks, sagte der Leiter des vulkanologischen Observatoriums von Goma, Celestin Mahinda, dem staatlichen Radiosender RTNC. Der Park ist Afrikas artenreichstes Schutzgebiet und die Heimat der vom Aussterben bedrohten Berggorillas.

DR Kongo Ausbrauch Nyamulagira Vulkan

Experten sehen die Stadt Goma nicht bedroht – viele Einwohner flüchteten dennoch in Richtung Ruanda

Beim letzten Ausbruch des Nyiragongo im Jahr 2002 waren allerdings 250 Menschen ums Leben gekommen, 120.000 verloren ihre Häuser. Fast der gesamte östliche Teil von Goma wurde mit Lava überschüttet, darunter auch die Hälfte der Landebahn des Flughafens von Goma. In der Region an der Grenze zu Ruanda und Uganda gibt es insgesamt sechs Vulkane, alle sind über 3000 Meter hoch.

haz/wa (rtr, afp, dpa)




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