Pekings Angst vor Omikron | Aktuell Asien | DW

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Wie das staatliche Fernsehen berichtete, wurden bei Labortests einer Person „Mutationen gefunden, die spezifisch für die hoch ansteckende Omikron-Variante sind“. Der Fall wurde im Haidian-Bezirk der Hauptstadt entdeckt. Dort sind viele Hauptquartiere von Technologieunternehmen ansässig. Die Wohnanlage und der Arbeitsplatz der infizierten Person wurden abgeriegelt. Zudem wurden fast 2500 Personen getestet, die mit beiden Stätten in Verbindung stehen.

Im Vorfeld der Olympischen Winterspiele, die am 4. Februar beginnen, haben die chinesischen Behörden landesweit ihre Wachsamkeit gegenüber dem Corona-Virus und insbesondere der Omikron-Variante erheblich verschärft. Millionen Menschen dürfen ihre Wohnungen nicht verlassen, zahlreiche Flüge wurden gestrichen und Fabriken geschlossen.

CHina | Coronavirus | Teststation in Peking

Teststation in Peking: China verfolgt eine strikte Null-COVID-Strategie

Omikron-Fälle in weiterer Millionenstadt entdeckt

Außer in Peking wurden auch in anderen Provinzen und Gemeinden lokal übertragene Infektionen mit der Omikron-Variante gemeldet. Die südchinesische Stadt Zhuhai etwa, die an die Sonderverwaltungszone Macau grenzt, meldete am Freitag sieben Omikron-Fälle. Sämtliche 2,4 Millionen Einwohner werden nun auf das Corona-Virus untersucht.

Der Busverkehr in Zhuhai wurde eingestellt. Die Bewohner sollen die Stadt zudem nur noch in dringenden Fällen verlassen und müssen dazu einen negativen Corona-Test vorlegen. Betriebe wie Schönheitssalons, Fitnessstudios und Kinos mussten bereits am Donnerstag schließen.

China verfolgt eine strikte Null-COVID-Strategie. Obwohl die Zahl der Infektionen im Vergleich zu anderen Ländern verschwindend gering ist, gehen die Behörden rigoros gegen neue Ausbrüche vor. Regionale Lockdowns, Massentests und Reisebeschränkungen sind dabei üblich.

uh/fab (afp, rtr)




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