Pfizer dringt auf Impfstoff-Zulassung in Indien | Aktuell Welt | DW

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Der US-amerikanische Pharmakonzern Pfizer wirbt für eine rasche Genehmigung seines gemeinsam mit BioNTech entwickelten Impfstoffs in Indien. Mit der dortigen Regierung werden Gespräche über ein beschleunigtes Zulassungsverfahren geführt, wie Pfizer-Chef Albert Bourla in einem Beitrag auf der Internetplattform Linkedin erklärt. “Bedauerlicherweise ist unser Impfstoff nicht in Indien zugelassen, obwohl unser Antrag vor Monaten eingereicht wurde.” Bourla gab zugleich eine Arzneimittel-Spende im Wert von mehr als 70 Millionen Dollar bekannt.

Insgesamt sind Impfstoffe in Indien noch sehr knapp. Bislang haben rund zehn Prozent der Menschen mindestens eine Impfdose erhalten. Knapp zwei Prozent sind vollständig geimpft. Seit dem Wochenende dürfen sich alle Erwachsenen impfen lassen.

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Langes Warten auf knappen Impfstoff in Mumbai

Unterdessen kämpft das völlig überlastete Gesundheitssystem mit den dramatisch hohen Zahlen an Neuinfizierten. So hat das Gesundheitsministerium mehr als 368.000 Neuinfektionen binnen 24 Stunden verzeichnet. Am Samstag hatte das Land erstmals über 400.000 Fälle und damit einen weltweiten Höchstwert registriert.

Kliniken fehlt Sauerstoff

Insgesamt haben sich mehr als 19,93 Millionen Menschen nachweislich mit dem Coronavirus angesteckt. Das ist der zweithöchste Wert nach den USA. Die Zahl der Todesfälle in Zusammenhang mit dem Virus steigt um 3417 auf 218.959.

Ein großes Problem ist der Mangel an Sauerstoff. Mindestens 28 Patienten seien in der Nacht auf Montag in den Bundesstaaten Karnataka und Madhya Pradesh gestorben, weil der medizinische Sauerstoff ausgegangen sei, berichtete der Fernsehsender NDTV.

Indien, wo mehr als 1,3 Milliarden Menschen leben, wird seit Ende Februar von einer zweiten Corona-Welle mit mehreren Virus-Varianten heimgesucht.

bri/kle (rtr, dpa)




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