Polier für Zugunglück in Taiwan verantwortlich gemacht | Aktuell Asien | DW

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Für das schwerste Zugunglück in Taiwan seit mehr als 70 Jahren macht die Staatsanwaltschaft den Chef einer Baustelle neben der Bahnstrecke verantwortlich. Zu dem Unfall mit mindestens 50 Toten und 178 Verletzten kam es am Freitag, als ein Lastwagen auf die Bahntrasse stürzte und einen Schnellzug zum Entgleisen brachte.

Taiwan I Zug mit 490 Personen entgleist

Am Tag nach dem Unfall versammelten sich Angehörige der Opfer nahe der Unfallstelle zu einem Trauerzeremoniell

Der Lastwagen war in der Nähe der Baustelle oberhalb des Tunnels geparkt und einen Hügel heruntergerutscht. Wie die staatliche Nachrichtenagentur CNA berichtete, beantragte die Staatsanwaltschaft in Hualien Haftbefehl gegen einen Baustellenleiter, der die Bremse des Fahrzeugs vermutlich nicht richtig angezogen hatte.

Taiwan Zugunglück Hualien

Bergung von Überlebenden: 490 Fahrgäste befanden sich in dem Zug

Die Staatsanwaltschaft begann demnach am späten Freitag mit der Befragung des Mannes. Der Angestellte wurde am Samstag gegen Kaution freigelassen, darf das Land aber nicht verlassen. Der stellvertretende Minister für Verkehr und Kommunikation, Wang Kwo-tsai, erklärte, dass auf der Baustelle – anders als vorgeschrieben – kein Sicherheitszaun vorhanden gewesen sei.

Taiwan I Zug mit 490 Personen entgleist

Taiwans Präsidentin Tsai Ing-wen (M.) beim Besuch von Verletzten in einem Krankenhaus in Hualien

Am Unfallort setzten Einsatzkräfte die Bergungsarbeiten fort. Der entgleiste Zug steckte teilweise in einem Tunnel, was die Arbeiten erschwerte. Unter den Toten waren nach Behördenangaben neben Einheimischen auch Bürger aus Frankreich und den USA.

uh/fab (dpa, rtr)




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