Präsident Denis Sassou-Nguesso wiedergewählt | Aktuell Afrika | DW

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Auf den Langzeitpräsidenten entfielen nach Meldungen des staatlichen Fernsehens mehr als 88 Prozent der Stimmen. Der ehemalige Fallschirmjäger Denis Sassou-Nguesso war in dem zentralafrikanischen Land erstmals 1979 an die Macht gelangt. 1992 wurde er abgewählt, kehrte aber nach einem Bürgerkrieg 1997 ins Präsidentenamt zurück. Mit insgesamt 36 Amtsjahren ist er einer der dienstältesten Staatschefs des afrikanischen Kontinents.

Die vormalige Beschränkung der Amtsdauer wurde 2015 großzügig ausgedehnt: Per Referendum holte sich Sassou-Nguesso, der inzwischen 77 Jahre alt ist, damals die Erlaubnis für drei weitere Amtszeiten von jeweils fünf Jahren.

Herausforderer war am Wahltag gestorben

Die rund 2,5 Millionen Einwohner der Republik Kongo, des kleineren Nachbarstaats der Demokratischen Republik Kongo, waren am Sonntag zu der Wahl aufgerufen. Beobachter hatten mit einem offiziellen Sieg des Amtsinhabers gegen seine fünf Herausforderer gerechnet. Der Oppositionskandidat Guy-Brice Parfait Kolélas, Sassou-Nguessos wichtigster Konkurrent, starb am Tag der Präsidentenwahl in Verbindung mit einer COVID-19-Erkrankung. Die größte Oppositionspartei des Landes hatte die Wahl boykottiert.

Die Republik Kongo ist reich an Rohstoffen. Das Land ist einer der größten Ölproduzenten Afrikas. Niedrige Ölpreise und sinkende Fördermengen belasteten zuletzt jedoch den Ertrag. Ein Großteil der Bevölkerung lebt in Armut.

qu/ehl (rtr, afp)




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