Prinz Andrew entgeht Missbrauchsprozess | Aktuell Welt | DW

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Der wegen Missbrauchsvorwürfen mit einer Zivilklage konfrontierte britische Prinz Andrew hat mit der US-amerikanischen Klägerin Virginia Giuffre eine außergerichtliche Einigung erzielt. Giuffres Anwalt David Boies gab die „Grundsatzvereinbarung“ in einem Schreiben an das zuständige New Yorker Bundesgericht bekannt.

Der Betrag, den Prinz Andrew an die Klägerin zahlen wird, wurde nicht öffentlich. Es hieß, er werde Giuffres Wohltätigkeitsorganisation zur Unterstützung von Opfern sexueller Gewalt mit einer „bedeutenden Spende“ unterstützen.

Reue nach Kontakt

Die heute 38-Jährige wirft dem zweitältesten Sohn von Queen Elizabeth II. vor, sie vor gut 20 Jahren als Minderjährige mehrfach missbraucht zu haben. Sie sei vom US-Geschäftsmann Jeffrey Epstein und dessen Ex-Partnerin Ghislaine Maxwell zu dem sexuellen Kontakt gezwungen worden. Andrew weist den Vorwurf strafbarer Handlungen weiterhin zurück. In der Vereinbarung „bedauert“ er jedoch seine Verbindungen zu dem später festgenommenen Epstein, der 2019 tot in seiner Gefängniszelle gefunden wurde.

USA Fall Jeffrey Epstein: Virginia Giuffre

Klägerin Virginia Giuffre (Bildmitte) 2019 vor einem Gericht in New York

Vor kurzem hieß es noch, Prinz Andrew stelle sich dem Prozess und solle am 10. März an einem „neutralen Ort“ in London unter Eid vor Giuffres Anwälten aussagen. Auch Giuffre sollte unter Eid aussagen. Groß war allerdings in Kreisen der Royals die Sorge, der Skandal könne die Feierlichkeiten zum 70-jährigen Thronjubiläum von Queen Elizabeth II. (95) überschatten.

Ein Prozess in New York hätte voraussichtlich im Herbst stattgefunden und riesige mediale Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Der Palast hat dem Sohn der Königin bereits alle militärischen Dienstgrade und Schirmherrschaften entzogen.

jj/wa (dpa, afp)




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