Prognose zur Bundestagswahl: SPD und Union gleichauf | Aktuell Deutschland | DW

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Dahinter kommen nach Angaben von infratest dimap die AfD und die FDP mit je 11 Prozent. Die Linke erreicht 5 Prozent. Auf die anderen Parteien entfallen 8 Prozent. Die Union verlor demnach 7,9 Prozentpunkte, die SPD gewann 4,5 Punkte. Die Grünen legten um 6,1 Punkte zu, die FDP um 0,3 Punkte. Die Afd sank um 1,6 Punkte, die Linke büßte 4,2 Punkte ein. 

In der SPD-Parteizentrale brach großer Jubel aus, wie die DW-Korrespondentin Katharina Kroll berichtet. 

Die rund 60,4 Millionen Wahlberechtigten in Deutschland hatten bis 18.00 Uhr MESZ Zeit, ihre Stimme abzugeben. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) trat nach 16 Jahren im Amt nicht zur Wiederwahl an. Es wird mit schwierigen Koalitionsverhandlungen gerechnet, diverse Bündnisse sind möglich.

Insgesamt stellten sich 47 Parteien zur Wahl. Jeder Wahlberechtigte hatte zwei Stimmen. In 299 Bundestagswahlkreisen im ganzen Land konnte jeweils ein Direktkandidat mit der Erststimme gewählt werden. Die Zweitstimme entscheidet über das Gewicht der einzelnen Parteien im Bundestag.

Hoher Briefwähleranteil erwartet

Bis zum frühen Nachmittag hatten weniger Wählerinnen und Wähler als vor vier Jahren ihre Stimme im Wahllokal abgegeben. Bis 14.00 Uhr machten 36,5 Prozent der Wahlberechtigten ihre Kreuze, wie Bundeswahlleiter Georg Thiel mitteilte. Das waren 4,6 Prozentpunkte weniger als 2017. Die Stimmen der Briefwähler wurden dabei aber nicht berücksichtigt. Allerdings dürfte deren Anteil diesmal deutlich höher liegen.

„Die aktuell ermittelte Wahlbeteiligung liegt erwartungsgemäß unter dem Wert von 2017, da wir von einem deutlich erhöhten Anteil von Briefwählerinnen und Briefwählern ausgehen, deren Wahlbeteiligung zu einem späteren Zeitpunkt im Rahmen der Ermittlung des endgültigen Wahlergebnisses festgestellt wird“, erklärte der Bundeswahlleiter.

gri/kle (infratest dimap, dpa, afp)

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