Queen entzieht Prinz Andrew militärische Dienstgrade | Aktuell Europa | DW

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Die britische Königin Elizabeth II. hat ihrem Sohn Prinz Andrew, dem in den USA ein Zivilprozess wegen Missbrauchsvorwürfen droht,  alle militärischen Dienstgrade und royalen Schirmherrschaften entzogen. In einer Mitteilung des Buckingham Palastes hieß es: „Mit der Zustimmung und dem Einvernehmen der Queen wurden die militärischen Ränge und royalen Schirmherrschaften des Herzogs von York an die Queen zurückgegeben“.

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In Zukunft ohne Orden und Ehrenzeichen: Prinz Andrew

Mehr als 150 britische Militär-Veteranen hatten die Königin zuvor in einem offenen Brief aufgefordert, ihren zweitältesten Sohn von seinen Rollen im Militär zu entbinden, da er den mit den Dienstgraden verbundenen hohen Standards an ehrenhaftes Verhalten nicht gerecht geworden sei. „Wäre dies irgendein anderer ranghoher Militäroffizier, wäre es indiskutabel, dass er noch im Amt wäre“, hieß es in dem Schreiben.

Vorwürfe gegen Prinz Andrew wiegen schwer

Im Sexskandal um den US-Multimillionär Jeffrey Epstein, in den Andrew verstrickt sein soll, wirft Klägerin Virginia Giuffre dem Prinzen in einem Zivilverfahren in den USA vor, sie als Minderjährige mehrfach missbraucht zu haben. Epstein habe sie mehrfach an den Prinzen „ausgeliehen“. Sie gibt an, zuvor Opfer eines von dem Epstein und seiner Ex-Partnerin Ghislaine Maxwell aufgebauten Missbrauchsrings geworden zu sein.

Keine finanzielle Unterstützung für Rechtsstreit

Andrew streitet alle Vorwürfe kategorisch ab. Die Anwälte des 61 Jahre alten Prinzen hatten bis vor kurzem gehofft, die Klage noch im Keim ersticken zu können. Doch deren Einwände lehnte der Richter des New Yorker Gerichts ab. Sollte es nun nicht noch zu einer außergerichtlichen Einigung kommen, steht Andrew ein Prozess bevor.

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Not amused über ihren Sohn Andrew: Queen Elizabeth II.

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Aus dem Königshaus bekommt Andrew nun keine finanzielle Unterstützung mehr für seinen Rechtsstreit. Trotzdem könnte er genug Geld für einen Vergleich zur Verfügung haben, berichtet die Zeitung „The Sun“. Demnach will Prinz Andrew sein Chalet im Schweizer Alpenort Verbier verkaufen und erwartet Einnahmen von mindestens 15 Millionen Pfund.

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hf/qu (rtr, dpa)




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