Rebellen töten mehr als 50 Menschen in Mosambik | Aktuell Afrika | DW

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“Sie haben die Häuser in Brand gesteckt, dann die Menschen verfolgt, die in die Wälder geflüchtet sind, und haben dann ihre makabren Aktionen begonnen”, sagte ein ranghoher Polizist bei einer Pressekonferenz. Zeugen berichteten den lokalen Medien, dass Bewaffnete die Bewohner des Dorfs Muatide auf einen Fußballplatz getrieben und dort hingerichtet hätten.

In der Unruheprovinz Cabo Delgado im Norden Mosambiks führen islamistische Rebellen seit rund drei Jahren brutale Angriffe durch. Die Angreifer nennen sich “Ahlu Sunna Wa-Jamah” (Jünger der Tradition des Propheten) und haben angeblich der Terrormiliz “Islamischer Staat” die Treue geschworen. Im März und August eroberten sie in Cabo Delgado mehrere Städte und hielten sie besetzt.

Hunderttausende sind auf der Flucht

Der muslimisch geprägte arme Norden des Landes spielt wegen der geplanten Erdgasförderung für Mosambiks Wirtschaft eine wichtige Rolle. Hunderttausende Vertriebene des eskalierenden Konflikts sind von Krankheiten wie Malaria und Covid-19 bedroht, wie Ärzte ohne Grenzen kürzlich warnte. Ein Großteil von ihnen lebe unter prekären humanitären Bedingungen.

rb/ack (dpa, epd, KNA)




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