Republik Moldau wählt prowestlich | Aktuell Europa | DW

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Die Bürger der Ex-Sowjetrepublik Moldau haben bei einer vorgezogenen Parlamentswahl für eine prowestliche Ausrichtung ihres Landes gestimmt. Nach Auszählung eines Großteils der Stimmen wurde die Partei Aktion und Solidarität (PAS) von Präsidentin Maia Sandu mit knapp 48 Prozent eindeutig stärkste Kraft, wie aus Zahlen hervorgeht, die die zentrale Wahlkommission in der Nacht zum Montag veröffentlichte.

Nur drei Parteien im Parlament

Sandu hatte ihrem Land eine weitere Annäherung an die Europäische Union in Aussicht gestellt. Bislang fehlte ihr aber die nötige Unterstützung der Regierung.

Republik Moldau Parlamentswahl 2021 | Chisinau | Igor Dodon, Sozialistische Partei

Unterlegen: der frühere Staatschef Igor Dodon

Die prorussischen Kommunisten und Sozialisten um den früheren Präsidenten Igor Dodon kamen laut Wahlkommission auf rund 31 Prozent der Stimmen, die Partei Schor auf knapp 7 Prozent. Damit haben nur drei der mehr als 20 zugelassenen Parteien den Einzug ins Parlament mit seinen 101 Sitzen geschafft. Stimmberechtigt waren 3,3 Millionen Moldauer, die Wahlbeteiligung lag aber bei nur rund 48 Prozent.

Kampf gegen Korruption

Die Republik Moldau, die an den EU-Staat Rumänien grenzt, ist seit ihrer Unabhängigkeitserklärung vor 30 Jahren zwischen Russland und Europa hin und her gerissen. Präsidentin Sandu hatte die Wahl als richtungsweisend bezeichnet. Die in den USA ausgebildete Ökonomin hat vor allem auch der Korruption in ihrem verarmten Land den Kampf angesagt. 

ml/fw (dpa, rtr)




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