RKI meldet so viele Corona-Tote wie nie | Aktuell Deutschland | DW

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Außerdem haben die deutschen Gesundheitsämter dem Robert Koch-Institut (RKI) 24.740 Neuinfektionen gemeldet. Heute vor einer Woche waren 27.728 Neuinfektionen und der bisherige Höchststand von 952 Todesfällen verzeichnet worden. Während sich also etwas weniger Menschen im Tagesvergleich infiziert haben, sind dennoch mehr Menschen gestorben. Das war nach dem steilen Anstieg bei den Neuinfektionen auch so erwartet worden.

Insgesamt sind der Pandemie bislang 27.968 Menschen zum Opfer gefallen.

Hotspot Sachsen

Die Zahl der binnen sieben Tagen an die Gesundheitsämter gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner (Sieben-Tage-Inzidenz) ist leicht auf 195,1 gesunken. Den mit Abstand höchsten Wert erreicht Sachsen: Dort liegt die Sieben-Tage-Inzidenz bei 414,1, also mehr als doppelt so hoch wie im Bundesdurchschnitt. Es folgt Thüringen mit einem Wert von 319,6. Der niedrigste Wert wird in Mecklenburg-Vorpommern mit 96,3 verzeichnet.

Das Robert-Koch-Institut in Berlin ist eine Bundesbehörde und überwacht das Infektionsgeschehen in Deutschland

Das Robert-Koch-Institut in Berlin ist eine Bundesbehörde und überwacht das Infektionsgeschehen in Deutschland

Die Sieben-Tage-Inzidenz ist ein wesentlicher Maßstab für die Verhängung oder auch Lockerung von Maßnahmen gegen die Ausbreitung des neuartigen Virus. Ziel der Bundesregierung ist es, die Inzidenz auf unter 50 zu drücken.

Der Lockdown soll die Welle brechen

Der Reproduktionswert lag laut RKI-Lagebericht vom Dienstagabend bei 0,95 (Vortag: 0,98). Das heißt, dass 100 Infizierte rechnerisch 95 weitere Menschen anstecken. Der Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab. Liegt er für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab.

Seit Mittwoch vergangener Woche gilt in ganz Deutschland ein harter Lockdown, um die zweite Corona-Welle in diesem Jahr zu brechen. Ein Großteil der Geschäfte ist geschlossen. Auch die Schulen und Kitas machten weitgehend dicht. Die Maßnahmen sind vorerst bis zum 10. Januar befristet. Voraussichtlich am 5. Januar wollen Bund und Länder über das weitere Vorgehen beraten.

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rb/sti (afp, dpa, rtr)




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