RKI meldet traurigen Corona-Rekord | Aktuell Deutschland | DW

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Die nächste Schwelle ist überschritten: Innerhalb eines Tages übermittelten die deutschen Gesundheitsämter dem Robert Koch-Institut 1129 neue Corona-Todesfälle, wie aus den RKI-Zahlen vom Mittwochmorgen hervorgeht. Die Gesamtzahl stieg auf mehr als 32.100. Außerdem wurden 22.459 Neuinfektionen gemeldet. Der bisherige Höchststand war vor einer Woche mit 962 Todesfällen registriert worden.

“Gegebenenfalls unterschätzt”

Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert fiel laut RKI-Bericht vom Dienstagabend auf 0,67 (Montag: 0,74). Dieser R-Wert bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 67 weitere Menschen anstecken. Liegt der Wert für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab. Das RKI betont in seinem Bericht aber, dass zum Jahreswechsel hin Corona-Fälle nur verzögert angezeigt, erfasst und übermittelt werden, so dass der R-Wert “gegebenenfalls unterschätzt” werde.

Die Sieben-Tage-Inzidenz – also die Zahl der gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche – sank in Deutschland auf 141,3. Am Vortag hatte sie noch bei 149,2 gelegen. Ihr bisheriger Höchststand war am 22. Dezember mit 197,6 erreicht worden. 

Die Unterschiede zwischen den Bundesländern sind enorm: Die höchsten Inzidenzen haben derzeit Sachsen (330) und Thüringen (255,1), die niedrigsten Werte Niedersachsen (79,6), Mecklenburg-Vorpommern (82,3) und Schleswig-Holstein (82,5).

Symbolbild Deutschland Essen Lockdown Coronakrise

Deutschland im Lockdown: abgesperrtes Restaurant in Nordrhein-Westfalen

Ziel noch in weiter Ferne

Die Sieben-Tage-Inzidenz gilt als wesentlicher Maßstab für die Verhängung und Lockerung von Maßnahmen gegen die Ausbreitung des COVID-19-Erregers. Ziel der Bundesregierung ist es, die Inzidenz auf unter 50 zu drücken.

Seit zwei Wochen gilt in ganz Deutschland ein harter Lockdown. Ein Großteil der Geschäfte ist geschlossen, auch Restaurants und Freizeiteinrichtungen dürfen nicht öffnen. Die Maßnahmen sind vorerst bis zum 10. Januar befristet. Voraussichtlich am 5. Januar wollen Bund und Länder über das weitere Vorgehen beraten, wobei Bundesgesundheitsminister Jens Spahn fest von einer Verlängerung der Maßnahmen ausgeht.

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wa/nob (dpa, afp, rtr, epd)




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