Schon mehr als fünf Millionen Corona-Tote | Aktuell Welt | DW

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Seit Beginn der Corona-Pandemie sind weltweit bereits mehr als fünf Millionen Menschen nach einer Infektion mit dem Virus gestorben. Das geht aus jüngsten Daten der amerikanischen Johns-Hopkins-Universität (JHU) in Baltimore hervor. Damit kamen eine Million Corona-Tote seit Anfang Juli hinzu – also innerhalb von vier Monaten.

Die Zahl der registrierten SARS-CoV-2-Infektionen liegt laut JHU inzwischen bei rund 247 Millionen. Experten gehen zugleich von einer hohen Dunkelziffer aus. Die Webseite der Universität wird regelmäßig mit eingehenden Daten aktualisiert und zeigt daher einen etwas höheren Stand als die Zahlen der Weltgesundheitsorganisation (WHO).

Spahn setzt auf Booster-Impfungen

In Deutschland wurden bisher exakt 95.752 Corona-Todesfälle gezählt, wie das Robert-Koch-Institut (RKI) am Montagmorgen mitteilte. Die Sieben-Tage-Inzidenz wurde vom RKI mit 154,8 angegeben. Vor einer Woche lag sie noch bei 110,1. Der Wert gibt an, wie viele Menschen je 100.000 Einwohner sich innerhalb einer Woche mit dem Virus angesteckt haben. Insgesamt fielen in Deutschland bislang mehr als 4,6 Millionen Corona-Tests positiv aus.

Angesichts der zuletzt stark gestiegenen Inzidenz sprach sich der geschäftsführende Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) dafür aus, die mittlerweile geschlossenen Impfzentren der Bundesländer wieder zu öffnen. Dies sei erforderlich, „um möglichst vielen möglichst schnell eine Auffrischungsimpfung zu ermöglichen“, betonte Spahn. Er will die sogenannten Booster-Impfungen allen Bürgern in Deutschland anbieten, was in der hiesigen Ärzteschaft für harsche Kritik sorgt.

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Der Präsident der Bundesärztekammer, Klaus Reinhardt, verwies auf die Stellungnahme der Ständigen Impfkommission (Stiko), die derzeit Drittimpfungen nur für über 70-Jährige empfehle. Spahns Forderung nach einer Wiedereröffnung der Impfzentren schloss er sich aber an. „Wir haben in Israel gesehen, dass die Booster-Impfung für einen größeren Teil der Bevölkerung der älteren Menschen wahrscheinlich erforderlich ist, weil deren Immunantwort nicht so stark ist, insofern auch die Abwehrkräfte dann wieder nachlassen“, sagte Reinhardt.

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wa/sti (dpa, afp, rtr)




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