Schwerer Anschlag auf Bundeswehrsoldaten in Mali | Aktuell Deutschland | DW

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Der Anschlag ereignete sich im Norden Malis, bei der Ortschaft Tarkint. In lokalen Berichten heißt es, Unbekannte hätten eine Autobombe gezündet, um eine Patrouille der UN-Mission MINUSMA anzugreifen. Die UN-Mission bestätigte via Twitter, bei einem Autobomben-Anschlag seien 15 Soldaten verwundet worden. Zu ihrer Nationalität äußerte sie sich nicht. Die Soldaten seien am Vormittag in einer provisorischen Einsatzbasis in der Ortschaft Tarkint in der Region Gao “zum Ziel eines Anschlags” geworden. 

Ein Sprecher des Einsatzführungskommandos der Bundeswehr in Potsdam bestätigte, deutsche Kräfte” seien betroffen. Der Verteidigungsausschuss in Berlin spricht von 15 verwundeten deutschen Soldaten, zwölf von ihnen seien schwer verletzt. Die Luftwaffe sei zur Rettung der Verletzten in das westafrikanische Land geschickt worden. 

Zuvor hatte bereits die FDP-Verteidigungspolitikerin Marie-Agnes Strack-Zimmermann im Kurznachrichtendienst Twitter auf den Anschlag hingewiesen. 

Nach ihren Angaben will sich Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer in Kürze zu dem Anschlag äußern.  

Erst am Montag waren sechs Soldaten der französischen Anti-Terror-Einheit Barkhane bei einem Bombenanschlag in Mali verwundet worden. Bei dem Attentat nahe der zentralmalischen Stadt Gossi waren auch vier Zivilisten verletzt worden.

Die Bundeswehr beteiligt sich im Rahmen der MINUSMA-Mission an dem internationalen Einsatz zur Stabilisierung des krisengeschüttelten Landes, das seit 2012 von zunehmender Instabilität geprägt ist. Tuareg-Stämme und Terrorgruppen mit Verbindungen zu Al-Kaida und der Islamistenmiliz “Islamischer Staat” ringen um die Vorherrschaft. Die deutschen Truppen sind im Camp Castor in Gao stationiert.

se/uh/mak (afp, dpa)




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