Schweres Erdbeben erschüttert Indonesien | Aktuell Asien | DW

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Die meisten Opfer gibt es in der indonesischen Provinzhauptstadt Mamuju in West-Sulawesi. Neben einem Krankenhaus, einem Hotel und dem Sitz der Provinzverwaltung stürzten auch viele Wohnhäuser ein. Der Erdstoß der Stärke 6,2 erschütterte die Insel gegen 1.28 Uhr Ortszeit. Das Epizentrum lag nach Angaben der US-Erdbebenwarte USGS in einer relativ geringen Tiefe von zehn Kilometern südlich von Mamuju, das etwa 110.000 Einwohner hat.

Indonesien Erdbeben

Helfer suchen nach Überlebenden

Die Behörden sprechen von mindestens 34 Todesopfern. Mehr als 600 Menschen wurden verletzt, 200 von ihnen schwer. Unter den Trümmern werden weitere Opfer vermutet. Auch viele Patienten und Mitarbeiter des zerstörten Krankenhauses werden vermisst.

Indonesien Erdbeben

Hier stand bis gestern ein Trakt des Krankenhauses

Das ganze Ausmaß der Sachschäden in Mamuju und Umgebung ist noch nicht überschaubar. „Straßen sind aufgeplatzt und viele Gebäude eingestürzt“, schildert ein Einwohner die Lage. „Das Beben war sehr stark. Ich bin aufgewacht und mit meiner Frau weggelaufen.“

Laut dem indonesischen Zivilschutz wurden aus der Region auch mehrere Erdrutsche gemeldet. Meteorologen warnten die Bewohner Sulawesis vor heftigen Nachbeben. Besonders an der Küste sollten Anwohner vorsichtig sein, da auch ein Tsunami nicht ausgeschlossen werden könne. Bereits am Donnerstag war in der Region ein starker Erdstoß registriert worden.

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Einzig der Pflanze konnte das Erdbeben wohl nichts anhaben

In Indonesien gibt es immer wieder heftige Erdbeben. Der südostasiatische Inselstaat liegt auf dem sogenannten Pazifischen Feuerring, wo sich mehrere Erdplatten treffen und die seismische Aktivität besonders hoch ist. Im Jahr 2018 waren bei einem Beben der Stärke 7,5 und einem anschließenden Tsunami auf Sulawesi rund 4300 Menschen ums Leben gekommen.

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se/jj (afp, rtr, dpa)




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