Schweres Erdbeben erschüttert Westtürkei und Insel Samos | Aktuell Europa | DW

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Das Beben lag nach ersten Erkenntnissen sehr nah an der Oberfläche des Meeres. Auch soll es mit rund 30 Sekunden Dauer außergewöhnlich lang gewesen sein. Der türkische Innenminister Süleyman Soylu schrieb auf Twitter, man wisse bisher von sechs eingestürzten Gebäuden und Schäden an weiteren Gebäuden. Todesfälle seien bisher nicht bekannt. Nach anderen Regierungsangaben wurden allerdings mehrere Menschen verschüttet. 

Auf der benachbarten griechischen Insel Samos wurden Medienberichten zufolge vier Menschen verletzt. Auf der Insel stiegen Staubwolken auf, wie das griechische Staatsfernsehen meldet. Etliche Gebäude wurden beschädigt. Es herrsche Angst vor einem Tsunami, weil das Wasser nach dem Beben über die Hafenmauer über die Straßen rann. Der schwere Erdstoß war sogar in der griechischen Hauptstadt Athen zu spüren.

Türkei Izmir Erdbeben (Mehmet Emin Menguarslan/Anadolu Agency/picture-alliance)

In Izmir haben die Erdstöße schwere Schäden verursacht

Der türkische Nachrichtensender TRT zeigte Bilder von einem eingestürzten Gebäude in der Großstadt Izmir und berichtete von Panik auf den Straßen während des Bebens. Telefonverbindungen seien unterbrochen.

Auf Fernsehbildern waren größere Staubwolken zu sehen, die über der Stadt hingen. Der Gouverneur von Izmir sagte im Interview mit dem Fernsehsender, bisher könne man keine genauen Angaben über Opfer oder Schäden machen.

Der türkische Katastrophenschutz gab die Stärke des Erdstoßes mit 6,6 an, die griechische Erdbebenwarte meldete eine Stärke von 6,7, die US-Erdbebenwarte USGS maß dagegen sogar eine Stärke von 7. Nach Angaben der USGS lag das Zentrum des Bebens etwa 14 Kilometer von Karlovasi entfernt, der zweitgrößten Stadt der griechischen Ägäis-Insel Samos. Die Behörden der Insel berichteten von einigen beschädigten Gebäuden, doch dort kam den örtlichen Medien zufolge niemand zu Schaden.

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kle/uh (dpa, afp)




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