Seenotretter sammeln Migranten ein | Aktuell Europa | DW

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Die private Hilfsorganisation Sea-Watch hat im Mittelmeer weitere fast 100 Menschen von einem in Seenot geratenen Boot an Bord genommen. Es sei der fünfte Einsatz binnen dreier Tage gewesen, teilten die deutschen Seenotretter am Sonntagabend mit.

Insgesamt befänden sich damit 446 gerettete Migranten auf der „Sea-Watch 3“, darunter ein erst zwei Wochen altes Baby und eine Hochschwangere. Alle Gäste würden versorgt und medizinisch betreut.

Sicherer Hafen gesucht

Wo die Migranten an Land gehen dürfen, ist noch unklar. In der Vergangenheit mussten private Rettungsschiffe meist viele Tage lang auf die Zuweisung eines Hafens in Europa warten.

Italien I Migranten: Schiff Sea Watch 3 in Pozzallo

Brach am 22. Dezember zur jüngsten Rettungsmission auf: die „Sea-Watch 3“

An Heiligabend hatten 223 Gerettete das Schiff „Sea-Eye 4“ verlassen können. Nach „harten acht Tagen auf See“ hätten die Menschen im italienischen Pozzallo auf Sizilien von Bord gehen dürfen, erklärte die deutsche Organisation Sea-Eye.

Eine tödliche Route

Die Fahrt über das Mittelmeer gehört zu den gefährlichsten Fluchtrouten der Welt. Die Internationale Organisation für Migration (IOM) zählte in diesem Jahr schon fast 1900 Menschen, die bei der Überfahrt ums Leben kamen oder auf See vermisst werden. Die Dunkelziffer dürfte weit höher liegen.

wa/fw (dpa, afp, epd)




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