Selbstmordanschlag vor katholischer Kirche auf Sulawesi | Aktuell Asien | DW

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Bei einem Selbstmordanschlag vor einer katholischen Kirche in Indonesien sind 14 Menschen verletzt worden. Die beiden mutmaßlichen Täter kamen der Polizei zufolge bei der Gewalttat in der Stadt Makassar auf der Insel Sulawesi ums Leben. Die genauen Hintergründe sind noch unklar.

Der gut besuchte Gottesdienst am Palmsonntag ging den weiteren Angaben zufolge gerade zu Ende, als sich der Anschlag ereignete. Einer der Täter habe versucht, mit einem Motorrad auf das Gelände der Kirche zu kommen, sagte einer der Priester. Ein Wachmann habe ihn aber daran gehindert. Auf TV-Bildern des Explosionsortes sind beschädigte Autos zu sehen. Die Polizei riegelte das Gebiet ab.

Zu der Gewalttat kam es vor dieser Kirche in der Hafenstadt Makassar in der indonesischen Provinz Süd-Sulawesi

Zu der Gewalttat kam es vor dieser Kirche in der Hafenstadt Makassar in der indonesischen Provinz Süd-Sulawesi

In Indonesien, dem bevölkerungsreichsten muslimischen Land der Welt, verübten Extremisten in den vergangenen Jahren immer wieder Anschläge auf Kirchen. 2018 starben etwa ein Dutzend Menschen bei einem Selbstmordanschlag auf eine Kirche in Surabaya. Von den rund 270 Millionen Indonesiern sind knapp 87 Prozent Muslime, etwa zehn Prozent sind Christen.

sti/qu (afp, ap, dpa, rtr) 




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